Social Media Management

Wer meinen Accounts auf diversen Plattformen wie Facebook folgt, wird (hoffentlich) bemerkt haben, dass ich sehr regelmäßig poste. Ich veröffentliche nicht nur jede Woche einen neuen Blogbeitrag und teile diesen, sondern lasse an meinem Recruiting-Alltag teilhaben und gebe auch Leseempfehlung oder veröffentliche hin und wieder ein Zitat, das zum Thema Social Media-Recruiting passt. Humor darf auch nicht zu kurz kommen, denn darum geht es doch: wir wollen uns informieren und unterhalten (werden). 

Die meisten, die überlegen Social Media in ihre Recruiting-Strategie einzubinden, stehen sehr schnell vor den zwei größten Herausforderungen: was sollen wir eigentlich posten und wieviel Zeit brauchen wir dafür? Die erste Frage ist mit einem Content-Kalender und Redaktionsplan (ich bereite gegen Ende dieses Jahres einen vor, den bekommen alle meine Kundinnen und Social Media Recruiting-Insider) 🙂 relativ schnell zu beantworten. Dann noch in einem Kurzworkshop ein paar Ideen generiert und schon geht es an die Umsetzung. Und hier kommt die zweite Herausforderung: Wann poste ich? Ich bin doch nicht den ganzen Tag online und wenn ich dann für mehre Plattformen Content erstellen und auch noch etwas verteilen soll sind Ressourcen gefragt. 

Natürlich wäre es optimal, wenn jede HR Abteilung ab sofort eine Person einstellen kann, die sich ausschließlich um Social Media-Recruiting kümmert. Klick um zu TweetenLeider gibt es dafür üblicherweise (noch) kein Budget bzw. werden die Headcounts dann doch eher für Business Partner oder Controlling verwendet. Abhilfe schaffen neben einer guten Planung – und damit meine ich wirklich für ein ganzes Jahr im Voraus (das klingt jetzt sehr viel ist aber wenn man es runter bricht gar nicht mehr so wild) 😉 entsprechende Tools. Diese unterstützen zeitschonend beim Posten – umso wichtiger, da vielleicht manchmal die beste Zeit für Postings genau dann ist, wenn man in einem Recruiting-Gespräch ist, ein Meeting hat oder schlicht und einfach gerade nicht arbeitet (soll ja auch sowas wie Urlaub und Freizeit geben). 

Die meisten Tools helfen uns auch in der Evaluierung, da sie es nicht nur ermöglichen, dass wir entsprechende Posts vorbereiten und die dann automatisch den Content zu der von uns gewünschten Uhrzeit verbreiten, sondern sogar noch analysieren und somit beitragen, die nächsten Posts noch zu optimieren. 

Viele dieser Programme bieten sehr gute Video-Tutorials an, sodass man sich einmal gut damit vertraut machen und dann loslegen kann. 

Dem Thema Content widme ich demnächst einen eigenen Blogbeitrag, da stelle ich vor, was auf welchen Plattformen möglich ist und zeige natürlich ein paar Beispiele. Meine Contentplanung mache ich 1 x jährlich sehr umfassend, aktualisiere 1 x pro Monat und dann plane ich 1 x wöchentlich alle Posts für jeden Tag, Je nach Vorarbeit (Grafikerstellung zum Beispiel) dauert das zwischen 2 und 4 Stunden pro Woche. Ich bin allerdings sehr versiert mit den Tools und mir gehen die Ideen für Content kaum aus. Außerdem lege ich mehr Wert auf Qualität als auf Quantität, für mich ist viel wichtiger, die richtigen Leute zu erreichen als „je mehr desto besser“. 

Weil ich oft gefragt werde: wer wirklich Social Media-Recruiting machen möchte, wird zumindest 1 Arbeitstag pro Woche dafür einplanen müssen, je nachdem wieviel an Content (Videos zum Beispiel) selbst zu erstellen ist, möglicherweise auch mehr.  

Aber jetzt zu den Tools, die ich verwende, um Beiträge zu planen. 

Am einfachsten funktioniert dies bei den Plattformen, die dies direkt zulassen. Das sind derzeit: 

Facebook  

Jeder Post (Stories ausgenommen) kann geplant werden. 

Pinterest 

Die Bildersuchmaschine erlaubt das Planen von Posts ebenfalls. 

Twitter 

Die Planung funktioniert mittels Tweetdeck, Ausnahme sind Tweets mit Videos, diese können aktuell noch nicht geplant werden. 

YouTube 

Auch die Veröffentlichung von Videos auf YouTube kann direkt über die Plattform geplant werden. 

Hinweis: Meist benötigt man für die Planungs-Funktion ein Unternehmenskonto.  

Die für Recruiting relevanten Plattformen LinkedIn und XING bieten ebenso wie Instagram momentan noch keine Möglichkeit, Beiträge im Voraus zu planen. 

Für diese – und auch alle anderen genannten – Plattformen gibt es jedoch Alternativen, sogenannte Social Media Management Tools. 

Ich selbst verwende seit einiger Zeit Onlim.

Ein Spin-off der Universität Innsbruck und daher ein Anbieter aus Österreich (hallo Datenschutz).;-) Der wichtigste Grund für meine Entscheidung war allerdings, das Onlim ermöglicht, dass Beiträge auf XING (und das war es zu dem Zeitpunkt, wo ich mich entschieden habe bei keine anderen) und auf LinkedIn geplant werden können. Einschränkung ist leider, dass derzeit manche Funktionen, die direkt auf der Plattform möglich sind, noch nicht funktionieren, wie zum Beispiel das geplante Veröffentlichen von Fotos oder Videos auf LinkedIn. Die Planung von Instagram Posts ist über Onlim leider ebenfalls nicht möglich.  

Alternativen dazu sind übrigens Swat.io,  Buffer (beide mit Österreich-Bezug) und Later speziell für die Planung von Instagram Posts, Pinterest soll folgen, und natürlich noch viele mehr.

Ich habe in dieser Aufzählung nur Beiträge, die nicht bezahlt werden berücksichtigt, bei Ads bzw. Sponsored Posts etc. sieht die Sache ein wenig anders aus. Die kann man im Großen und Ganzen auf jeder Plattform entsprechend planen. 

Verwendet ihr schon Tools für die Planung eurer Beiträge? Wenn ja, welche? 

 

Herzliche Grüße 

Claudia 

 

PS: Sie möchten keinen Blogbeitrag verpassen? Newsletter abonnierenSocial Media Recruiting-Insider werden und 1 x monatlich alle Beiträge (und mehr) gesammelt direkt ins Postfach erhalten; oder per RSS Feed und Social Media am Laufenden bleiben – damit Recruiting wieder einfach wird.

PPS.: Kein aufgelistetes Unternehmen hat mich beauftragt, bezahlt oder stellt in irgendeiner Form eine Gegenleistung. Da die Unternehmen aber möglicherweise durch meine Auflistung hier profitieren, muss ich diesen Blogbeitrag wohl als Werbung deklarieren. Mache ich hiermit.

0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

code