Job-Marketing ist das heutige Stichwort und es geht dabei nicht um einen Job im Marketing. Ist ja schließlich ein Recruiting-Blog 😉. Trotzdem hat Recruiting immer mehr mit Marketing zu tun. Ich finde das großartig, kann ich doch meine bisherigen beruflichen Herkünfte und Erfahrungen perfekt kombinieren.  

Im Unterschied zum Recruiting-Marketing geht es beim Job-Marketing immer um ein ganz konkretes Ziel: Frei nach Philip Kotler (vgl.: Grundlagen des Marketings*) beschäftigt sich Job-Marketing intensiv mit dem Markt, genauer mit der marktgerechten Gestaltung eines Stelleninserates, dem besten Preis, der Kommunikation und den optimalen Distributionswegen. 

Übersetzt bedeutet das,  

  • ich kenne meine Branche, meine Zielgruppe (also in unserem Fall potenzielle Bewerberinnen anstelle von Kundinnen), und den Arbeitsmarkt. 
  • Ich spreche die Sprache meiner Zielgruppe, weiß welche Schlagwörter gut ankommen und auch welche Bilder eingesetzt werden können. 
  • Ich weiß, wie viel Budget ich einsetzen muss, welche Plattform zielführend ist und welche ich weglassen kann, welche Möglichkeiten – aber auch welche Einschränkungen – diese mit sich bringt. 
  • Und bin außerdem in der Lage, dies alles mit den Anforderungen und Werten meines Unternehmens in Einklang zu bringen. 

Ja, das hört sich gar nicht so einfach an – ist es auch nicht.
Keine Sorge, ich habe mir natürlich überlegt, wie ich hier am besten helfen kann.
Social Media Recruiting-Insider erhalten am Sonntag einen One-Pager mit einer Schritt-für-Schritt-Anleitung. Klingt zu gut, um wahr zu sein? Indianaehrenwort (äh, ist das eigentlich noch politisch korrekt?) – das stimmt tatsächlich. Ich verrate nicht nur, welche Schritte IMMER, IMMER, IMMER sinnvoll sind und umgesetzt werden sollen, sondern auch, wie man schnell – und ohne viel Marketing Know-how – eine Job-Marketing-Strategie aufsetzt, die wirkt. 

Warum benötigt jede offene Position eine eigene Job-Marketing-Strategie? Weil es One-size-fits-all hier genauso wenig spielt wie beim Recruiting-Prozess. Klick um zu TweetenDie Job-Marketing-Strategie für Menschen in der Produktion sieht garantiert anders aus als zum Beispiel für Digital-Positionen, für Berufseinsteigerinnen anders als für „alte Hasen“für Positionen, die erfahrungsgemäß schwieriger zu besetzen sindanders als für Positionen, für die es üblicherweise genügend Bewerbungen gibt. 

Marketing kostet Geld, im klassischen Sinn ist das Ziel allerdings, dadurch Umsätze zu generieren. Beispielsweise, indem man die zuvor definierte Zielgruppe dazu bringt, das Produkt zu kaufen. Job-Marketing verursacht ebenfalls Kosten, darum ist es umso wichtiger, genau zu wissen, wofür das (hoffentlich) vorhandene Budget eingesetzt wird. Sinnlos ist es, einfach ohne zu hinterfragen, ob dies wirklich zielführend ist, auf den immer gleichen Plattformen zu posten. 

Verantwortlich für die Job-Marketing-Strategie ist aus meiner Sicht immer RecruitingBeginnen Sie mit der Definition der Zielgruppe zum Beispiel mit der Candidate-Persona-Methode. Dafür benötigen Sie die Unterstützung der Hiring Manager und gerne der künftigen Teammitglieder.  

Eignen Sie sich Know-how über den Arbeitsmarkt und mögliche Plattformen an. Setzen Sie meine 10 Schritte zum Job-Marketing um und Recruiting wird wieder einfach. 😉 

Herzliche Grüße
Claudia 

PS: Nächste Woche erwartet Sie ein Video mit LinkedIn-Recruiting-Tipps. Das möchten Sie auf keinen Fall verpassen? Newsletter abonnieren, Social Media Recruiting-Insider werden und 1 x monatlich alle Beiträge (und mehr) gesammelt direkt ins Postfach erhalten; oder per RSS Feed und Social Media am Laufenden bleiben – damit Recruiting wieder einfach wird.

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