Recruiting Weiterbildungen

Recruiting-Weiterbildungen, welche kannst du denn da empfehlen? Diese Frage wird mir immer wieder gestellt und da jetzt für viele der Zeitpunkt ist, die Planung 2019 zu konkretisieren, gibt es heute ein paar Tipps von mir.

Digital Recruiter
ist eine Online-Weiterbildung für Recruiterinnen in der DACH-Region. Das Programm reicht dabei von Active Sourcing bis zu meinem neuesten Modul „Der optimale Workflow im Recruiting.“ Die Lizenz gilt ein Jahr und man hat Zugriff auf alle Module.
Kosten 1.250,–
Termin: jederzeit
Ort: online, überall
Anmeldung **

Active Sourcing Basics
beim ÖPWZ ist ein Tages-Workshop, der Möglichkeiten aber auch Grenzen im Active Sourcing aufzeigt und vor allem für Recruiting-Verantwortliche interessant ist, die daran denken ihre Recruiting-Aktivitäten entsprechend auszuweiten.
Kosten 535,– *
Termine: 19.03. oder 10.07. oder 23.10.
Ort: Wien
Anmeldung

Sourcing Summit

für alle, die bereits entschieden haben, dass Active Sourcing ein Teil der Recruitingstrategie ist und die schon Erfahrung im Sourcen haben. Ich war 2018 als Teilnehmerin dabei und werden 2019 als Ambassador vor Ort sein. Meine Key Learnings von 2018 habe ich in diesem Blogbeitrag zusammengefasst.

Kosten: 675,– (Earlybird Ticket bis 17.12.2018)

Termin: 03.-04.04.

Ort: München

Anmeldung

Lehrgang Recruiting
Ist eine Gesamtausbildung mit 7 Präsenz-Terminen von „Effizientes Bewerbungsmanagement & wirkungsvolle Jobinserate“ bis „Interview- und Gesprächstechnik zielgerichtet einsetzen“.
Kosten 3.965,– *
Termine: Februar oder September/Oktober
Ort: Wien
Anmeldung

Interactive Academy Digital Recruiting
ist ein Blended Learning Format über den Sommer. Präsenztage starten den Lehrgang, dann folgt eine begleitete Online Selbstlernphase und den Abschluss bilden wieder Präsenztage. Der Fokus bei diesem Kurz-Lehrgang liegt auf dem Thema Online-Recruiting.
Falls jemand das berühmte Parkbank-Video noch nicht gesehen hat (das ist doch sicher längst viral ein Hit) 😉 hier bitte: „Was hat eine Parkbank mit Recruiting zu tun?“

Kosten 3.695,– *
Termine: Juni – September
Ort: Wien / online
Anmeldung

Social Media Recruiting Bootcamp
ist für alle, die gleich in die Praxis umsetzen wollen. Der erste Teil ist eine Selbstlernphase zur Vorbereitung und an zwei Tagen im Juni geht es dann „zur Sache“.
Kosten 900,–
Termine: Mai und 05. und 06. Juni
Ort: Wien / online
Anmeldung: claudia.lorber@socialmediarecruiting.at

Learn with Google
Ist eine (nona) 😉 Onlineplattform, die unter anderem Trainings für Grundlagen des Onlinemarketings zur Verfügung stellt – perfekt geeignet, um sich einmal mit dem Thema vertraut zu machen.

Kosten 0,–
Termine: jederzeit
Ort: online
Anmeldung 
Wer Präsenztrainings bevorzugt, kann in Wien kostenfrei an unterschiedlichen Google Trainings teilnehmen.

YouTube
ist eine Quelle an unerschöpflichen Inputs – auch zum Thema Recruiting. Ich habe auf meinem Kanal eine Playlist mit sehenswerten TED Talks und Webinaren zusammengestellt.

Bücher
Man kann sich auch lesend weiterbilden, hier ein kleiner Auszug meiner Bibliothek:
Praxishandbuch Social Media Recruiting: Experten Know-How / Praxistipps / Rechtshinweise**

Das Design Thinking Playbook: Mit traditionellen, aktuellen und zukünftigen Erfolgsfaktoren
Habe ich hier rezensiert.**

Erfolgsfaktor Sourcing: Such- und Ansprachestrategien im World Wide Web**
Werde ich nächstes Jahr (endlich) rezensieren.

TalentPro
für alle, die nicht nur auf Know-how Erweiterung, sondern auch auf Vernetzung und Inspiration setzen möchten, ist vielleicht ein „Ausflug“ nach München interessant. Das Line-up wird erst im Jänner verraten, aber psst – ein Name wird Ihnen sicher bekannt vorkommen. 😉 Und noch etwas: im Jänner verlose ich ein Ticket auf meiner Facebook Seite.

Kosten 49,– bis 139,–
Termine: 13. und 14. März
Ort: München
Tickets 

Für Recruitingverantwortliche, die ihren Job auch künftig erfolgreich und (wieder) mit Freude ausüben wollen, habe ich 2019 ganz spezielle Angebote. Die Infos dazu gibt es ab Jänner in meinem Newsletter für Social Media Recruiting Insider.

Da war doch jetzt wirklich für jede etwas dabei oder?
Welche Weiterbildung für Recruiting fehlt Ihnen noch? Geben Sie mir einfach Bescheid, vielleicht habe ich ja noch den einen oder anderen Hinweis.

Herzliche Grüße

Claudia

*Vorteilspreise für meine Blog-Leserinnen und -Leser: einfach bei der Anmeldung bekannt geben!
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Was ich beim Bloggen über Recruiting gelernt habe 

Meet the blogger heißt das Format, bei dem ich auf der Zukunft Personal Austria nicht nur meinen Blog Recruitingpraxis nähergebracht, sondern auch erläutert habe, was ich beim Bloggen für Recruiting gelernt habt. Erst vor kurzer Zeit habe ich meinen 150. Blogbeitrag veröffentlicht und im Rahmen der Vorbereitung habe ich festgestellt, dass ich noch gar nicht berichtet habe, was ich dabei eigentlich für Recruiting gelernt habe. 

Laut Wikipedia ist ein Blog: 

Das oder auch der Blog /blɔg/ oder auch Weblog /ˈwɛb.lɔg/ (Wortkreuzung aus engl. Web und Log für Logbuch oder Tagebuch) ist ein auf einer Website geführtes und damit meist öffentlich einsehbares Tagebuch oder Journal, in dem mindestens eine Person, der Blogger, international auch Weblogger genannt, Aufzeichnungen führt, Sachverhalte protokolliert („postet“) oder Gedanken niederschreibt. 

Nur damit das auch einmal geklärt ist. Aber jetzt zu meinen Learnings: 

Zielgruppe 

Viele starten mit der Idee, einen Blog für sich selbst. Zu schreiben. Das war ursprünglich bei mir auch so. Ohne Planung oder Plan, keine strategische Überlegung und vor allem keine Ahnung, wie lange ich das tatsächlich machen werde. Heute – fast 4 Jahre später – schreibe ich in erster Linie für meine Zielgruppe und das sind Recruiting-Verantwortliche in Österreich. In zweiter Linie noch immer für mich, aber das ist ja hier auch mein Blog, ich darf das.  

Was habe ich für Recruiting gelernt? 

Wer einen erfolgreichen Blog betreiben möchte, braucht eine klare Zielgruppe. Wer im Recruiting erfolgreich sein möchte, muss seine Zielgruppe definieren, kennen und verstehen. Klick um zu Tweeten 

Google / SEO / SEM 

Der informativste, unterhaltsamste und großartigste Blogbeitrag nützt leider nichts, wenn er nur (aus Höflichkeit) von Familienmitgliedern gelesen wird. Gerade wenn man zu bloggen beginnt, muss man sehr viel Zeit investieren und zwar nicht nur um den Inhalt eines Beitrages zu schreiben und aufzubereiten, sondern eben auch dafür sorgen, dass er gelesen wird. Der entsprechende Inhalt soll auch gefunden werden und dazu muss man sich mit Google auseinandersetzen. Suchmaschinenoptimierung (SEO) betrifft die organische Suche. Das bedeutet, ich möchte, dass meine Blogbeiträge zu bestimmten Themen auf der Suchergebnisseite Nummer 1 sind. Das ist bei vielen Themen ein Ding der Unmöglichkeit. Als ich meinen Blog gestartet habe, habe ich das sehr konsequent bei jedem Artikel berücksichtigt und entsprechend umgesetzt. Erst später habe ich mich auch mit Suchmaschinenmarketing beschäftigt, hier wird dafür bezahlt, auf der ersten Seite dabei zu sein. Das habe ich für meine Blogartikel bisher nicht eingesetzt. Es gibt zahlreiche Google Ranking Faktoren und diese werden auch immer wieder adaptiert. Einer der wichtigsten ist und bleibt relevanter Content. Das bedeutet, je besser ein Blogbeitrag eine Antwort auf eine Google Suche liefert, desto weiter vorne erscheint er in den Suchergebnissen.  

Was habe ich für Recruiting gelernt? 

Das beste Stelleninserat hilft nicht, wenn es nicht von Bewerberinnen gefunden wird. Online Jobportale sind eine Möglichkeit, diese nehmen uns die Arbeit quasi ab und sorgen mittels SEO und SEM dafür, dass bei der entsprechenden Suchanfrage nach “Recruiting Job Wien” auch wirklich Recruiting Jobs in Wien als Ergebnisse auftauchen. Das könnte man mit einer optimierten Karriereseite und GoogleAds auch selbst umsetzen.  

Content is king 
but Medium is the message
but context is gold. 

(gilt übrigens alles auch für Recruiting). 

Das erste Zitat wird Bill Gates zugeschrieben, der bereits 1996 einen entsprechenden Artikel veröffentlicht hat. Der zweite Teil stammt von Herbert Marshall McLuhan, einem Englischprofessor und Philosoph, der das Internet “voraussagte” (und wird in diesem Recruitingvideo leicht abgewandelt) 😉 und den dritten Teil schreibt schon vor Jahren Marketingpapst Gary Vaynerchuk auf seinem Blog.

Social Media 

Ich habe zu Beginn meine Blogbeiträge vorwiegend über mein XING Profil und in XING Gruppen geteilt. Irgendwann kam Facebook dazu, LinkedIn wurde prominenter, dann habe ich Twitter entdeckt und seit einiger Zeit bin ich auch auf Instagram und YouTube vertreten.  

Was habe ich für Recruiting gelernt? 

One size fits all funktioniert weder im Recruiting noch bei Social Media. Die Inhalte variieren daher meist, sind aber in jedem Fall an die Plattform angepasst. Nicht immer eignet sich ein Inhalt für alle Plattformen, die Tonalität ist ein andere, auf XING spielen Bilder zum Beispiel derzeit (noch) kaum eine Rolle. 

Am Ball bleiben 

Gerade im Bereich Recruiting aber natürlich auch im Social Media tut sich in den letzten Jahren extrem viel. Ich möchte für meine Zielgruppe unter anderem den Mehrwert bieten, dass Sie meine liebe Leserin, mein lieber Leser, sich Zeit sparen, also muss ich selbst am Ball bleiben. Was gibt es für neue Plattformen, Methoden, Tools, Apps aber auch Bücher oder Events. 

Was habe ich für Recruiting gelernt? 

Es gibt eine gute Nachricht: es gibt viele Möglichkeiten im Recruiting. Leider gibt es auch eine schlechte Nachricht: Es gibt viele Möglichkeiten im Recruiting. Die Kunst ist es, gezielt die passenden auszuwählen. 

Ganz grundsätzlich habe ich gelernt, dass es zwar viele “Regeln” gibt, wie man bloggen soll, und eine Struktur unterstützt gerade zu Beginn mit Sicherheit. Aber ich habe, ganz bewusst, auch viele Regeln einfach nicht beachtet. Weil ich mich damit nicht wohl gefühlt habe, weil ich denke, dass das für mich und zu meiner Zielgruppe, also zu Ihnen einfach nicht passt. Und genau das habe ich auch für Recruiting gelernt: Mut haben, neue Wege zu gehen. Einmal etwas ausprobieren. Wer die Dinge immer gleich macht, darf sich nicht wundern, wenn sich die Ergebnisse nicht ändern. 

Wer jetzt darüber nachdenkt, sich selbst einmal als Bloggerin zu versuchen, bitte immer her mit Ihren Gastbeiträgen, ich freue mich! 

Herzliche Grüße 

Claudia Lorber 

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Recruiterinnen gesucht?

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Recruitinexpertinnen sind derzeit gefragt. Auf karriere.at sind aktuell* 582 Jobs im HR-Bereich ausgeschrieben, 227 davon für Recruiting. Zum Vergleich: für Personalverrechnung sind es „nur“ 199. Es scheint, dass langsam auch in die Ressource Recruiting investiert wird. Alle, die schon einmal einen Vortrag von mir gehört haben, in einem Workshop waren oder meinen Blog lesen, kennen eines meiner Lieblingszitate von Michael Kim, Spotify, und diese Folie hier:

 

Zitat von Michael Kim

 

Ich habe mir stichprobenartig zehn Inserate für Inhouse Recruiting Funktionen rausgesucht und so in etwa sieht ein Profil aus:

Anforderungen:

  • 1 – 2 Jahre Berufserfahrung im HR (gut, manchmal 3)
  • Kenntnisse im Arbeitsrecht (bei 9 von 10)
  • sehr gute Kenntnisse in Excel und Power Point (jawohl, KPIs sind offenbar ein Thema 😉 aber kriegen Bewerberinnen denn hübsche Präsentationen zum Ansehen?)
  • Kommunikationsstark, Flexibilität (wie aussagekräftig)
  • Social Media Kompetenz von Vorteil (von Vorteil!)

Ihr seht mich jetzt mich hochgezogener Augenbraue und kopfschüttelnd durch die Inserate scrollen, oder?

Schon Ende 2016 habe ich geraten: Machen Sie Recruiting zu Ihrem USP. Dafür benötigt man aber best recruiters.
Sieht so das Profil für jemanden aus, der den USP der HR-Abteilung abbilden soll? Wer solche Recruiterinnen sucht, wird solche Recruiterinnen finden; und das sind eher nicht die best recruiter – das muss einmal gesagt werden.

Ich habe in keinem der zehn Inserate irgendetwas zu „digitale Skills, Online Marketing, Verständnis für die Zielgruppe, Social Media Know-how, SEO …“ gefunden. Post and Pray Recruiting funktioniert nicht mehr, das hat sich schon herumgesprochen. Trotzdem suchen wir Recruitingprofile wie vor zehn Jahren. Klick um zu TweetenDa hakt es doch. Noch immer liegt der Fokus auf Gesprächstechnik und Auswahl von Bewerberinnen – so weit müssen wir doch aber erst mal kommen im Recruitingprozess!

Das wirft natürlich mehrere Fragestellungen auf:

  • Wie kommt man eigentlich an die best recruiter?
  • Wer definiert, was best recruiter sind?
  • Und falls Sie selbst im Recruiting tätig sind: Wie werde ich best recruiter?

Wer definiert, was best recruiter sind?
Ja, es gibt ein Siegel, das möchte ich aber jetzt außen vor lassen. Ganz klar definieren das die Hiring Manager und natürlich die Kandidatinnen. Da gibt es viele Möglichkeiten, um an Feedback zu kommen, kununu oder relevante KPIs oder einfach mal im direkten Gespräch.

Wie kommt man an best recruiter und wie wird man einer?
Es gilt, unterschiedliche Perspektiven zu beleuchten:
Wäre ich Unternehmerin und wünschte mir best recruiter, so würde ich mich zuallererst an die (hoffentlich vorliegende) Personalplanung halten: Welche Mitarbeiterinnen für welche Funktionen werden künftig benötigt? Eine Gruppe sticht besonders hervor, es gilt hier ein großes Recruitingvolumen abzudecken? Dann würde ich mich als erstes bei den schon bestehenden Mitarbeiterinnen umsehen. Wer ist schon im Unternehmen, der zwar die fachliche Qualifikation aber vielleicht nicht mehr wirklich Freude an seinem Job hat? Im Idealfall bringt diese Person sogar ein entsprechendes Branchennetzwerk mit. Dann ab zur Recruitingqualifizierung. Das ist je nach Vorerfahrung sicher ganz unterschiedlich, aber niemand kann so schnell einsteigen, wie bereits bestehende Mitarbeiterinnen. Der beste Zeitpunkt aus einer Business- in die HR-Funktion zu wechseln ist JETZT.

Die nächste Möglichkeit ist es, jemand firmenexternen – aber aus der gewünschten Branche bzw. mit dem beruflichen Background oder – wenn die Zielgruppe eher im Bereich der Berufseinsteigerinnen liegt – der Ausbildung – zu holen und die Recruitingskills ebenfalls nachzuholen. Recruiting ist erlernbar (auch online z.B. hier über den Digital Recruiter**), Software-Entwicklungs-Know-how kann ich mir so schnell nicht aneignen. Vielleicht war diese Person schon Führungskraft oder in den Recruitingprozess eingebunden, dann gibt es ja schon Vorerfahrung, die man „pimpen“ kann (ich stehe auch gerne als Recruitingcoach zur Verfügung).

Recruiterinnen, die schon im Unternehmen tätig sind und die einen „Boost“ gut brauchen könnten, würde ich so nahe wie möglich mit dem Fachbereich zusammenspannen: ins Team dazusetzen, auf einen Kongress mitgehen, in ein Team Jour fixe einladen. Außerdem nicht auf die 100ste Recruitingausbildung zum Thema Gesprächstechnik schicken, sondern eher in die Bereiche IT oder Online Marketing. Bilden Sie Allianzen mit dem Marketing, arbeiten Sie interdisziplinär.

Denken Sie auch ein wenig an die Zukunft, eine Unterstützung sind vielleicht die Ergebnisse zur Studie wie Personalmarketing im Jahr 2030 aussehen kann.
Und am allerwichtigsten ist es, zu klären, welche Zielgruppe gesucht wird und welche Skills daher im Recruiting wirklich notwendig sind. Nehmen Sie sich ausreichend Zeit, diese wichtig Funktion im Unternehmen strategisch und zukunftsorientiert zu besetzen, dann klappt das auch mit den neuen Mitarbeiterinnen.

Herzliche Grüße

Claudia

*Stichtag 01.10.2018

** Affiliate/Werbelink

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Originelle Bewerbungen

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Beliebte Jobs mit adäquater Bezahlung sprechen oft viele Bewerberinnen und Bewerber an, als Recruiterin sieht man – wenn überhaupt – sehr oft Motivationsschreiben, die sich sehr ähneln. Da sind kreative Bewerbungen eine willkommene Abwechslung. Hier mein aktuelles Ranking der Top-Anschreiben, die zu lesen / anzusehen auch mal Spaß machen:

Die Bilder von der Bronze-Statue mit Titel „Fearless Girl“, die sich in New York „Charging Bull“ – dem aggressiv wirkendem Symbol der Wall Street – entgegenstellt, gingen 2017 um die Welt. Die Idee stammte von der Werbeagentur McCann, bei der Jade Delaney wie folgt auf sich aufmerksam machte:

fearless girl

Gute Grafiker erkennt man unter anderem an ihren Bewerbungen, etwa wie diese hier.

Social Media bieten vielzählige Möglichkeiten, um potenzielle Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber auf sich aufmerksam zu machen, solange es dem jeweiligen Unternehmen entspricht. Bei Airbnb kam es laut LinkedIn Bericht auf jeden Fall gut an.

Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen, man weiß nie was man kriegt – außer, man hat es auf einen bestimmten Job abgesehen.

Ein junger Koch aus der Schweiz überzeugt per Video; empfehlenswert, auch wenn man kein Schwizerdütsch spricht. 😉

Manche kümmern sich schon in jungen Jahren um ihren Traumjob, etwa dieser Neunjährige mit seinem Schreiben an die NASA, das auch prompt beantwortet wurde: https://interestingengineering.com/9-year-old-job-application-letter-nasa

Auch EditionF hat sich dem Thema einmal angenommen und meint, das ist die vielleicht lustigste Bewerbung der Welt: https://editionf.com/Lustige-Bewerbung

Social Media-Recruiting mittels Instagram hat sich noch nicht so richtig durchgesetzt, diese Bewerberin zeigt vor, wie es umgekehrt funktionieren kann: http://www.business-punk.com/2018/06/traumjob-bewerbung-instagram-profil/

Lange vor Instagram gab es Werbeplakate – und sie funktionieren immer noch, wie dieser Bewerber bewiesen hat.

Wer jetzt noch nicht genug gesehen hat, dem empfehle ich noch meinen Beitrag über kreative Bewerbungen aus dem Jahr 2015.

Was war die originellste Bewerbung, die auf eurem Schreibtisch gelandet ist?

Herzliche Grüße

Claudia

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Recruitingvideos

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Film ab, Recruiting on: Videos gehören im Recruitingprozess mittlerweile zum Standardprogramm, aber sie gelingen nicht immer. Schon in den letzten Jahren habe ich mich auf die Suche nach Recruitingvideos gemacht: 2015 das erste Mal, 2016 mit dem Fokus auf Österreich, Hier ein paar Best-Practice-Beispiele, wie es funktionieren kann – heuer mit dem Schwerpunkt auf deutschsprachige Videos:

Authentisch macht’s Stahlgruber: https://www.youtube.com/watch?v=7jUu7APGYCs

Bei Scherdel dürfen die Auszubildenden ran: https://www.youtube.com/watch?v=lwQtLCVeHQs

Die voestalpine setzt vor allem auf Infografiken: https://www.youtube.com/watch?v=hUSHGaREEAg

Rösler zeigt ohne viel Tamtam das Ausbildungsangebot für junge MitarbeiterInnen: https://www.youtube.com/watch?v=0qh3vvZnGkg

Lidl hat die Aktion „Lehrlinge on Tour 2017“ in einem gelungenen Film festgehalten: https://www.youtube.com/watch?v=aem9xrFtxGw

Auch für die Zielgruppe angehende Lehrlinge ist das Video von Hilti: https://www.youtube.com/watch?v=VWmSvZkRmCY

Die ÖBB setzen auf MitarbeiterInnen-Porträts, um einzelne Berufe innerhalb des Unternehmens vorzustellen: https://www.youtube.com/watch?v=npCr3R9ntjM

Auch Sportmannschaften setzen auf Recruitingvideos, Rugby Austria möchte vor allem junge Frauen ansprechen: https://www.youtube.com/watch?v=l_YlU4uql7Y

Die Fill Metallbau GmbH zeigt ihre Lehrlingshelden: https://www.youtube.com/watch?v=Mw_G2-oxM6g

Anlässlich der langen Nacht der Unternehmen hat Hofer 2016 ein Recruitingvideo gedreht: https://www.youtube.com/watch?v=yBbIDy-sDPA

Bei Teufel gibt’s einen Blick hinter die Kulissen: https://www.youtube.com/watch?v=Rfp2kiXAxrM

Auch die österreichische Polizei darf nicht fehlen: https://www.youtube.com/watch?v=FSwRXzm248U&list=PL6CwVdNuArtyPK-WKTSmSHwyVHWU8peip

Was macht man eigentlich als Abteilungsleiter bei P & C? Diese Frage beantwortet dieses Recruitingvideo: https://www.youtube.com/watch?v=hSYT2D6-_7E

Hier etwas zum Schmunzeln: Mit über 116.500 Aufrufen die selbsternannte „Mutter aller Recruitingfilme“, und es wird wirklich kein Klischee ausgelassen: https://www.youtube.com/watch?v=gDkoKvbOM0E

Das Recruitingvideo, das in den letzten Wochen für einige Aufregung in der Recruiting-Szene gesorgt hat, kommt von Edeka: https://www.youtube.com/watch?v=SSvauJ7v5K0

Alle Recruitingvideos aus diesem Beitrag (und noch mehr) 😉 habe ich auf meinem YouTube Kanal in einer entsprechenden Playlist gesammelt. Auch mein Video zum Thema Influencer-Recruiting ist da zu finden. Originelle Videos von BewerberInnen gibt es in einem der nächsten Blogbeiträge. Bis dahin viel Vergnügen beim Ansehen und vielleicht ist ja die eine oder andere Anregung für ein Recruitingvideo dabei?

Herzliche Grüße

Claudia

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Jahresrückblick 2017

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Jahresendspurt. Die letzten Tage im Jahr 2017 stehen meist unter dem Motto „was ist noch alles zu erledigen“, Rückblick, Punsch und Vanillekipferl. Bereits zum 3. Mal gibt es den Jahresrückblick in Form von einer „Zeitreise“ durch die deutschsprachigen HR Blogs. Los geht’s!

Digitalisiert, automatisiert, individuell – die wichtigsten HR-Trends für das Jahr 2017
beschreibt Sebastian Hollmann vom HR Strategie Blog in seinem Gastbeitrag im Jänner.

Im Februar stellt Stefan Döring auf personalblogger fest, dass Employer Branding keine HR Aufgabe ist:
Employer Branding ohne HR? – Marketing, übernehmen Sie!

Im März, genauer gesagt am Weltfrauentag, freuen wir uns über Lob von Anne Lamberts, die die Frage stellt
Personalerinnen, wo seid ihr?

Im April geht es bei Henner Knabenreich auf personalmarketing2null um Bewerbungstrojaner und gefälschte Stellenanzeigen

Internetbetrug hält Einzug ins Personalmarketing

Wie sich die Candidate Experience auf die Employee Experience auswirkt
haben wir im Mai beschrieben.

Im Juni stellt Herwig Kummer auf Personaleum die Frage:
#NewWork – die neue Arbeit! Ist die alte Arbeit denn kaputt?

Im Juli berichtet Jörg Buckmann auf seinem Blog frechmut von Storytelling im Personalmarketing der 60er Jahre
Storytelling in der Personalwerbung: seit 50 Jahren gut

Im August schreibt Eva Matheisen über das Mensch Maschine Dilemma auf wollmilchsau
Arbeiten in der Zukunft: Technologie vs Menschliche Arbeit?

Im September testet uns Jannis Tsalikis auf arbeitgebermarkenfreunde
Mach den ultimativen Test: Bist du HR Gestalter oder HR Verwalter?

Im Oktober haben wir uns mit dem Thema interne Kommunikation und HR auseinandergesetzt und gefragt
Interne Kommunikation – ein Stiefkind von HR?

Im November möchte Eva Stock von HR is not a crime wissen
Aber Grossmutter, warum gibt es denn so wenige Frauen im HR-Rampenlicht?

Passend zum Start ins neue Jahr schreibt Silke Glüsenkamp im Dezember über Routinen und wie wir aus ihnen ausbrechen können
Alles Gewohnheitssache

Es gibt zahlreiche lesenswerte HR Blogs, unser Rückblick stellt lediglich eine kleine Auswahl dar!

Frohe Feiertage und einen tollen Start ins Jahr 2018, unser Blog macht eine kurze Winterpause und ist am 12.01.2018 wieder zurück!

Herzliche Grüße

Claudia

HR & Recruiting Trends 2017

Neues Jahr, neue Trends! Der letzte Blogbeitrag im Jahr 2016 war ein Streifzug durch die deutschsprachigen HR Blogs und somit ein Überblick über die Themen, die uns letztes Jahr beschäftigt haben. Passend zum Jahresbeginn gibt es daher heute einen Überblick über die Trends im HR & Recruiting. Und wir nehmen Abschied von recruitingpraxis.

Wenn ich rückblickend ein Motto für das Jahr 2015 vergeben müsste (da ist im Februar der erste Blogbeitrag auf recruitingpraxis erschienen) wäre es wohl Candidate Experience. 2016 wäre es Digitalisierung. Und was erwartet uns 2017?

karriere.at identifiziert 5 Trends

Talent Rediscovery
Dieser Trend wurde aus dem LinkedIn 2017 Global Recruiting Trends Report übernommen, Jobnews hat diesen hier bereits sehr übersichtlich dargestellt. „Dabei handelt es sich um das Wiederfinden von Kandidaten, die als Bewerber in der Vergangenheit bereits Kontakt zum Unternehmen hatten, jedoch abgelehnt wurden oder selbst abgesagt haben. Voraussetzung für das erneute Finden geeigneter Bewerber: Ein funktionierendes Bewerbermanagement für das Screening archivierter Unterlagen.“

Mobile First
Die Möglichkeit, sich per Smartphone auch gleich zu bewerben, hat sich zwar noch nicht wirklich durchgesetzt, aber: Jobinserate und die Karrierewebsite mit Arbeitgeberinfos sollten mittlerweile per mobilem Endgerät problemlos zu lesen sein.

One-Click-Bewerbung
Interessiert sich ein Bewerber für einen Job, schickt er seinen CV per Knopfdruck an den Arbeitgeber.

Big Data
Informelle Bewerbungsprozesse, standardisierte Abläufe und neue Recruitingkanäle führen dazu, dass sich in den HR-Abteilungen riesige Datenmengen ansammeln.

Employer Branding
Dieser Trend ist gekommen, um auch 2017 zu bleiben: Employer Branding. Geht ebenfalls aus dem LinkedIn Report hervor.

Riskieren wir einen Blick über die Landesgrenze hinaus: The Employee Experience Is The Future Of Work, schreibt Jeanne Meister auf  forbes.com. und weiter: Now, as we enter 2017, the next journey for HR leaders will be to apply a consumer and a digital lens to the HR function creating an employee experience that mirrors their best customer experience. 2017 is the year to prepare for transforming HR to be agile, consumer-focused, and digital.

Recht ähnlich sieht Tom Haak vom HR Trend Institut in Amsterdam die Trends 2017 und meint Employees are expecting an experience at work.

Das Personalmagazin von Haufe kündigt die folgenden Trends an:

  • Arbeiten 4.0
  • Industrie 4.0
  • Die Cobots kommen
  • Crowdworking
  • HR Analytics
  • Agilität
  • Digital Leadership
  • Enterprise 2.0
  • HR-Startup-Szene
  • HR-Software: Hybrid Cloud
  • Flüchtlinge

und widmet sich jedem Thema recht ausführlich, die Serie wird noch bis Ende Jänner fortgesetzt.

Topthema ist und bleibt Employer Branding meint auch Jo Diercks.

Digitalisiert, automatisiert, individuell – die wichtigsten HR-Trends für das Jahr 2017 schreibt Sebastian Hollmann in seinem Gastbeitrag.

Mir persönlich geht es übrigens wie Christoph Athanas: „Es ist ziemlich müssig dies zu tun. Solange Megatrends wie Digitalisierung, Demografischer Wandel oder Demokratisierung weiter andauern, werden in der Personalszene auch weitgehend die üblichen Verdächtigen Themen als „Trend“ auftauchen.“

Letztes Jahr habe ich an dieser Stelle 5 Vorsätze gefasst und mitgeteilt. Heute schauen wir einmal, ob und welche Vorsätze ich auch in die Tat umgesetzt habe.

Vorsatz 1
Relaunch: ist umgesetzt und weil’s so schön war gibt’s ab nächster Woche gleich noch einen 😉 mehr dazu siehe Vorsatz 5.

Vorsatz 2
1 Blogbeitrag pro Woche: ist auch umgesetzt und noch immer gehen mir die Themen nicht aus. Eher die Zeit, um über alles zu bloggen was mir am HeRzen liegt.

Vorsatz 3
Gastbeiträge, Praxistests und Berichte von HR Events – erledigt!

Vorsatz 4
Ankündigungen „auflösen“, hmm ich denke hier gibt es noch ein wenig Optimierungsbedarf, ein neuer Redaktionsplan soll Abhilfe schaffen.

Vorsatz 5
Der einzige, den ich auch heuer wieder habe: weiter bloggen. Wenn auch nicht mehr unter recruitingpraxis. Weil ein Neubeginn bekanntlich auch immer ein Abschied ist, wird recruitingpraxis übersiedeln. Und ist ab nächster Woche hier zu finden.

Frei nach Charles Darwin: “Es ist nicht die stärkste Spezies die überlebt, auch nicht die intelligenteste, es ist diejenige, die sich am ehesten dem Wandel anpassen kann.”

Dieses „Motto“ möchte ich HR für 2017 mit auf den Weg geben und ich hoffe wir lesen uns weiterhin!

Herzliche Grüße
Claudia

Jahresrückblick 2016. Mein Streifzug durch HR Blogs

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Der 23. Dezember, Weihnachten ist fast da. Die ersten Abwesenheitsmeldungen von Kundinnen und Geschäftspartnern sind schon eingetrudelt. Ich habe die ersten Jahresrückblicke gelesen und gesehen. Zeit, auch hier das Jahr 2016 Revue passieren zu lassen. Hier kommt wie schon im letzten Jahr mein Streifzug durch die deutschsprachige Blogger-Szene zum Nachlesen.

Wir starten (no na) am Jahresanfang, also im Jänner. Und mit wir meine ich eigentlich Jan C. Weilbacher, der auf seinem Blog meint, Storytelling fängt beim Jobtitel an und sich von „Personalexperte mit Unternehmergeist“ oder „Empathischer Personaler mit Datenaffinität“ mehr angesprochen fühlt als von „Personalreferent“.

New Office“ ist nicht gleich „New Work“ mahnt Markus Väth im Februar.

Werden Sie Recruiting Charmeur“ rät Jorg Buckmann in seinem Gastbeitrag im März im Human Resources Manager.

Ist erlaubt, was hilft? Und hilft das überhaupt? fragt sich im April Jo Dircks über Personalwerbung mit Fleischbeschau.

Im Mai liefert uns Christoph Athanas eine pragmatische Checkliste für mehr Qualität und damit mehr Erfolg im Recruiting.

„Wir brauchen mehr Planung und Weitsicht im Recruiting“ fordert Markus K. Reif im Juni.

Schafft die Stellen ab“ meint Jana Tepe im Juli und fragt „Wer hat eigentlich entschieden, dass quasi jede Aufgabe, jeder Job, am besten in eine 40-Stunden-Vollzeitstelle passt?“

Wie man einen Instagram Business Account anlegt erfahren wir im August auf dem Blog von Wollmilchsau.

Im September meint Herwig Kummer am personaleum „Match me if you can“ und gibt einen Überblick über CulturalFitTools.

Im Oktober habe ich am Blog vom HR Summit einen Gastbeitrag geschrieben und gefragt Wann aber ist Recruiting „erfolgreich“? Gibt es so etwas wie „State of the Art Recruiting“ oder Methoden und Tools, die auf jeden Fall funktionieren?

Im November zeigt Henner Knabenreich, wie ein Schäfer mittels Twitter höchst erfolgreich recruitiert.

Über Sinn und Unsinn von Arbeitgeberrankings schreibt Stefan Scheller zum Jahresausklang im Dezember.

Vielen Dank an alle, die es schaffen mich durch ihre Blogartikel immer wieder „anzusprechen“, mir zeigen, dass es viele Menschen gibt, die sich mit HR Themen auseinandersetzen und mich auf diesem Weg durch mein Jahr 2016 begleitet haben. Natürlich waren dies noch viel mehr, aber das hat der Rückblick so an sich: man muss eine Auswahl treffen und sich entscheiden – ganz genau so wie es im Recruiting Alltag auch läuft!

Ich möchte mich heute auch bei allen bedanken, die meine Blogbeiträge lesen, in ihren eigenen Blogbeiträgen auf meine verlinken und sehr großzügig in den sozialen Netzwerken teilen. Natürlich und vor gebührt ein DANKE von ganzem Herzen allen, die mir immer wieder Impulse und Inspirationen für meine Blogartikel liefern. DANKE!

recruitingpraxis macht jetzt bis zum 13. Jänner eine Verschnaufpause und dann gibt es passend zum Jahresbeginn Neuigkeiten!

Ich wünsche frohe Feiertage und einen tollen Start ins Jahr 2017!

Herzliche Grüße
Claudia

Sommerpause

SUMMERBREAK – RECRUITINGPRAXIS erscheint im Sommer alle 2 Wochen

 

Happy Birthday # 1 recruitingpraxis

Am 02.02.2015 habe ich meinen ersten Blogbeitrag veröffentlicht Sind wir ehrlich, das war natürlich kein richtiger Blogbeitrag. Es war vielmehr eine „Geburtsanzeige“. Und es war ein Versuch.
Seither hat sich einiges geändert. Die Inhalte, das Layout, die Bilder und vor allem
gibt es eine Regelmäßigkeit: die Blogbeiträge erscheinen immer am Freitag.
Diese Woche habe ich überlegt, ob ich eine Ausnahme machen soll. Oder einen
zusätzlichen Beitrag schreibe … Und schon bin ich beim Thema „Fazit“ angelangt.
Ich schreibe nach wie vor sehr gerne, die Themen gehen mir nicht aus (dafür
habe ich mich am meisten gefürchtet) aber der zeitliche Faktor ist eben nicht
zu unterschätzen. Genug gejammert, heute ist nur Freude angesagt 🙂
Was habe ich gleich im ersten Beitrag geschrieben, warum ich mir das „antue“? „Weil es eine interessante und neue Form der Kommunikation ist. Weil ich irgendwann einmal Kommunikationswissenschaft „gelernt“ habe und mich
Medien (egal ob Print oder Online oder Sozial) grundsätzlich interessieren.
Weil ich gerne schreibe. Weil ich gerne einem Blog gefolgt wäre, der Themen rund um „Recruiting & Personalmarketing“ praxisnah, persönlich und auch mal mit einem Augenzwinkern aufgreift. Weil ich den bisher nicht gefunden habe.“
Ein Jahr später ist mein Interesse mindestens genau so groß, wenn nicht sogar noch größer. Sowohl als Bloggerin oder als Leserin. Ganz neu ist die Kommunikationsform natürlich nicht mehr, immer mehr
Unternehmen springen auch auf den Blog-Zug auf. Die meisten nach wie vor mit der Zielgruppe Konsumentinnen, noch sehr wenige mit der Zielgruppe potentielle Bewerberinnen. Und Medien sind nach wie vor eine große Leidenschaft (für irgendwas muss das Studium ja gut gewesen sein ;-). Ich lese und unterstütze (in
Form von Abos 😉 weiterhin österreichische Printmedien. Habe jetzt eine Zeitlang versucht, auf e-Paper umzusteigen, das hat sehr viele Vorteile. Für mich ist aber das beste Sonntagsfrühstück irgendwie immer auch damit verbunden, eine Zeitung zu lesen. Das macht es besonders und hebt sich vom Rest der Woche
ab. Da konsumiere ich die Nachrichten nämlich via Radio und übers Smartphone in der U-Bahn. Vom Standard gibt es eine Wochenendausgabe, von Kurier und Presse muss ich aber die Samstagsausgabe kaufen, um den Print-Stellenmarkt anzusehen. Wer sieht hier Parallelen zur Jobsuche?
Und was Social Media angeht, bin ich jetzt wieder bereit für neue Erfahrungen und Experimente. Twitter und Facebook stehen schon in den Startlöchern 😉
Und wie es sich gehört, gibt es auch ein bisschen Statistik (auch wenn das die meisten Personalistinnen ja nicht so gerne mögen) – hier die 3 meistgelesenen Blogbeiträge:
Mein Beitrag zum Thema Motivationsschreiben führt die Hitliste an. Und tatsächlich sprechen mich immer noch Leute darauf an.
Die Silbermedaille erringt das Recruitingmärchen
 Die wahre Geschichte von Anna und ihren Bemühungen, einen neuen Job zu finden, hat die Gemüter ein wenig erhitzt.
Und noch einen Stockerlplatz, ganz knapp nur auf dem dritten Platz gelandet, ist die
Nachberichterstattung der Austrian HR Web Conference im letzten Jahr.
Kurz zusammengefasst, es hilft leider nichts, die beste Recruiterin einzustellen, wenn der Rest nicht mitspielt. Bezeichnend dafür, dass Recruiting in den meisten Fällen noch immer als „eine Teilfunktion der Personalwirtschaft mit derAufgabe, die von einem Unternehmen benötigten Arbeitskräfte in qualitativer,quantitativer, zeitlicher und räumlicher Hinsicht zu beschaffen.“ und nicht als ein wesentlicher Aspekt der Unternehmenskultur angesehen wird.
Aber das ist eine andere Geschichte!
Soweit zum letzten Jahr, wie geht es weiter mit recruitingpraxis?
Fest steht, dass es auch weiterhin wöchentliche Beiträge gibt. Weitere Gastbeiträge
sind schon in Planung bzw. in Bearbeitung. Praxistests wurden bereits vereinbart
und es wird eine neue Rubrik geben nämlich „neue Wege im Recruiting“. Hilft ja
nichts immer nur zu sagen, wie es wohl nicht funktioniert. Und was sonst noch
kommt – wir werden sehen! Leider werde ich mich wohl oder übel von Blogger verabschieden müssen, in den letzten Wochen kostet die Formatierung bald mehr Zeit als die Beiträge zu schreiben 🙁 – für Hinweise dazu bin ich übrigens sehr dankbar!
Worüber möchten Sie denn gerne lesen? Gibt es Wunschthemen?
Und jetzt muss ich noch schnell danke sagen! Danke an alle, die mich aufgrund
meiner Beiträge kontaktieren, die mir Inputs und Impulse liefern und mich durch
viele viele positiven Rückmeldungen unterstützen und motivieren und an alle
meine Bloggerkolleginnen, die mich sehr oft zum Nachdenken aber mindestens genauso
oft zum Lachen bringen!
Danke und dranbleiben!
Herzliche
Grüße
Claudia