Recruiterinnen gesucht?

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Recruitinexpertinnen sind derzeit gefragt. Auf karriere.at sind aktuell* 582 Jobs im HR-Bereich ausgeschrieben, 227 davon für Recruiting. Zum Vergleich: für Personalverrechnung sind es „nur“ 199. Es scheint, dass langsam auch in die Ressource Recruiting investiert wird. Alle, die schon einmal einen Vortrag von mir gehört haben, in einem Workshop waren oder meinen Blog lesen, kennen eines meiner Lieblingszitate von Michael Kim, Spotify, und diese Folie hier:

 

Zitat von Michael Kim

 

Ich habe mir stichprobenartig zehn Inserate für Inhouse Recruiting Funktionen rausgesucht und so in etwa sieht ein Profil aus:

Anforderungen:

  • 1 – 2 Jahre Berufserfahrung im HR (gut, manchmal 3)
  • Kenntnisse im Arbeitsrecht (bei 9 von 10)
  • sehr gute Kenntnisse in Excel und Power Point (jawohl, KPIs sind offenbar ein Thema 😉 aber kriegen Bewerberinnen denn hübsche Präsentationen zum Ansehen?)
  • Kommunikationsstark, Flexibilität (wie aussagekräftig)
  • Social Media Kompetenz von Vorteil (von Vorteil!)

Ihr seht mich jetzt mich hochgezogener Augenbraue und kopfschüttelnd durch die Inserate scrollen, oder?

Schon Ende 2016 habe ich geraten: Machen Sie Recruiting zu Ihrem USP. Dafür benötigt man aber best recruiters.
Sieht so das Profil für jemanden aus, der den USP der HR-Abteilung abbilden soll? Wer solche Recruiterinnen sucht, wird solche Recruiterinnen finden; und das sind eher nicht die best recruiter – das muss einmal gesagt werden.

Ich habe in keinem der zehn Inserate irgendetwas zu „digitale Skills, Online Marketing, Verständnis für die Zielgruppe, Social Media Know-how, SEO …“ gefunden. Post and Pray Recruiting funktioniert nicht mehr, das hat sich schon herumgesprochen. Trotzdem suchen wir Recruitingprofile wie vor zehn Jahren. Klick um zu TweetenDa hakt es doch. Noch immer liegt der Fokus auf Gesprächstechnik und Auswahl von Bewerberinnen – so weit müssen wir doch aber erst mal kommen im Recruitingprozess!

Das wirft natürlich mehrere Fragestellungen auf:

  • Wie kommt man eigentlich an die best recruiter?
  • Wer definiert, was best recruiter sind?
  • Und falls Sie selbst im Recruiting tätig sind: Wie werde ich best recruiter?

Wer definiert, was best recruiter sind?
Ja, es gibt ein Siegel, das möchte ich aber jetzt außen vor lassen. Ganz klar definieren das die Hiring Manager und natürlich die Kandidatinnen. Da gibt es viele Möglichkeiten, um an Feedback zu kommen, kununu oder relevante KPIs oder einfach mal im direkten Gespräch.

Wie kommt man an best recruiter und wie wird man einer?
Es gilt, unterschiedliche Perspektiven zu beleuchten:
Wäre ich Unternehmerin und wünschte mir best recruiter, so würde ich mich zuallererst an die (hoffentlich vorliegende) Personalplanung halten: Welche Mitarbeiterinnen für welche Funktionen werden künftig benötigt? Eine Gruppe sticht besonders hervor, es gilt hier ein großes Recruitingvolumen abzudecken? Dann würde ich mich als erstes bei den schon bestehenden Mitarbeiterinnen umsehen. Wer ist schon im Unternehmen, der zwar die fachliche Qualifikation aber vielleicht nicht mehr wirklich Freude an seinem Job hat? Im Idealfall bringt diese Person sogar ein entsprechendes Branchennetzwerk mit. Dann ab zur Recruitingqualifizierung. Das ist je nach Vorerfahrung sicher ganz unterschiedlich, aber niemand kann so schnell einsteigen, wie bereits bestehende Mitarbeiterinnen. Der beste Zeitpunkt aus einer Business- in die HR-Funktion zu wechseln ist JETZT.

Die nächste Möglichkeit ist es, jemand firmenexternen – aber aus der gewünschten Branche bzw. mit dem beruflichen Background oder – wenn die Zielgruppe eher im Bereich der Berufseinsteigerinnen liegt – der Ausbildung – zu holen und die Recruitingskills ebenfalls nachzuholen. Recruiting ist erlernbar (auch online z.B. hier über den Digital Recruiter**), Software-Entwicklungs-Know-how kann ich mir so schnell nicht aneignen. Vielleicht war diese Person schon Führungskraft oder in den Recruitingprozess eingebunden, dann gibt es ja schon Vorerfahrung, die man „pimpen“ kann (ich stehe auch gerne als Recruitingcoach zur Verfügung).

Recruiterinnen, die schon im Unternehmen tätig sind und die einen „Boost“ gut brauchen könnten, würde ich so nahe wie möglich mit dem Fachbereich zusammenspannen: ins Team dazusetzen, auf einen Kongress mitgehen, in ein Team Jour fixe einladen. Außerdem nicht auf die 100ste Recruitingausbildung zum Thema Gesprächstechnik schicken, sondern eher in die Bereiche IT oder Online Marketing. Bilden Sie Allianzen mit dem Marketing, arbeiten Sie interdisziplinär.

Denken Sie auch ein wenig an die Zukunft, eine Unterstützung sind vielleicht die Ergebnisse zur Studie wie Personalmarketing im Jahr 2030 aussehen kann.
Und am allerwichtigsten ist es, zu klären, welche Zielgruppe gesucht wird und welche Skills daher im Recruiting wirklich notwendig sind. Nehmen Sie sich ausreichend Zeit, diese wichtig Funktion im Unternehmen strategisch und zukunftsorientiert zu besetzen, dann klappt das auch mit den neuen Mitarbeiterinnen.

Herzliche Grüße

Claudia

*Stichtag 01.10.2018

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Originelle Bewerbungen

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Beliebte Jobs mit adäquater Bezahlung sprechen oft viele Bewerberinnen und Bewerber an, als Recruiterin sieht man – wenn überhaupt – sehr oft Motivationsschreiben, die sich sehr ähneln. Da sind kreative Bewerbungen eine willkommene Abwechslung. Hier mein aktuelles Ranking der Top-Anschreiben, die zu lesen / anzusehen auch mal Spaß machen:

Die Bilder von der Bronze-Statue mit Titel „Fearless Girl“, die sich in New York „Charging Bull“ – dem aggressiv wirkendem Symbol der Wall Street – entgegenstellt, gingen 2017 um die Welt. Die Idee stammte von der Werbeagentur McCann, bei der Jade Delaney wie folgt auf sich aufmerksam machte:

fearless girl

Gute Grafiker erkennt man unter anderem an ihren Bewerbungen, etwa wie diese hier.

Social Media bieten vielzählige Möglichkeiten, um potenzielle Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber auf sich aufmerksam zu machen, solange es dem jeweiligen Unternehmen entspricht. Bei Airbnb kam es laut LinkedIn Bericht auf jeden Fall gut an.

Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen, man weiß nie was man kriegt – außer, man hat es auf einen bestimmten Job abgesehen.

Ein junger Koch aus der Schweiz überzeugt per Video; empfehlenswert, auch wenn man kein Schwizerdütsch spricht. 😉

Manche kümmern sich schon in jungen Jahren um ihren Traumjob, etwa dieser Neunjährige mit seinem Schreiben an die NASA, das auch prompt beantwortet wurde: https://interestingengineering.com/9-year-old-job-application-letter-nasa

Auch EditionF hat sich dem Thema einmal angenommen und meint, das ist die vielleicht lustigste Bewerbung der Welt: https://editionf.com/Lustige-Bewerbung

Social Media-Recruiting mittels Instagram hat sich noch nicht so richtig durchgesetzt, diese Bewerberin zeigt vor, wie es umgekehrt funktionieren kann: http://www.business-punk.com/2018/06/traumjob-bewerbung-instagram-profil/

Lange vor Instagram gab es Werbeplakate – und sie funktionieren immer noch, wie dieser Bewerber bewiesen hat.

Wer jetzt noch nicht genug gesehen hat, dem empfehle ich noch meinen Beitrag über kreative Bewerbungen aus dem Jahr 2015.

Was war die originellste Bewerbung, die auf eurem Schreibtisch gelandet ist?

Herzliche Grüße

Claudia

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Recruitingvideos

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Film ab, Recruiting on: Videos gehören im Recruitingprozess mittlerweile zum Standardprogramm, aber sie gelingen nicht immer. Schon in den letzten Jahren habe ich mich auf die Suche nach Recruitingvideos gemacht: 2015 das erste Mal, 2016 mit dem Fokus auf Österreich, Hier ein paar Best-Practice-Beispiele, wie es funktionieren kann – heuer mit dem Schwerpunkt auf deutschsprachige Videos:

Authentisch macht’s Stahlgruber: https://www.youtube.com/watch?v=7jUu7APGYCs

Bei Scherdel dürfen die Auszubildenden ran: https://www.youtube.com/watch?v=lwQtLCVeHQs

Die voestalpine setzt vor allem auf Infografiken: https://www.youtube.com/watch?v=hUSHGaREEAg

Rösler zeigt ohne viel Tamtam das Ausbildungsangebot für junge MitarbeiterInnen: https://www.youtube.com/watch?v=0qh3vvZnGkg

Lidl hat die Aktion „Lehrlinge on Tour 2017“ in einem gelungenen Film festgehalten: https://www.youtube.com/watch?v=aem9xrFtxGw

Auch für die Zielgruppe angehende Lehrlinge ist das Video von Hilti: https://www.youtube.com/watch?v=VWmSvZkRmCY

Die ÖBB setzen auf MitarbeiterInnen-Porträts, um einzelne Berufe innerhalb des Unternehmens vorzustellen: https://www.youtube.com/watch?v=npCr3R9ntjM

Auch Sportmannschaften setzen auf Recruitingvideos, Rugby Austria möchte vor allem junge Frauen ansprechen: https://www.youtube.com/watch?v=l_YlU4uql7Y

Die Fill Metallbau GmbH zeigt ihre Lehrlingshelden: https://www.youtube.com/watch?v=Mw_G2-oxM6g

Anlässlich der langen Nacht der Unternehmen hat Hofer 2016 ein Recruitingvideo gedreht: https://www.youtube.com/watch?v=yBbIDy-sDPA

Bei Teufel gibt’s einen Blick hinter die Kulissen: https://www.youtube.com/watch?v=Rfp2kiXAxrM

Auch die österreichische Polizei darf nicht fehlen: https://www.youtube.com/watch?v=FSwRXzm248U&list=PL6CwVdNuArtyPK-WKTSmSHwyVHWU8peip

Was macht man eigentlich als Abteilungsleiter bei P & C? Diese Frage beantwortet dieses Recruitingvideo: https://www.youtube.com/watch?v=hSYT2D6-_7E

Hier etwas zum Schmunzeln: Mit über 116.500 Aufrufen die selbsternannte „Mutter aller Recruitingfilme“, und es wird wirklich kein Klischee ausgelassen: https://www.youtube.com/watch?v=gDkoKvbOM0E

Das Recruitingvideo, das in den letzten Wochen für einige Aufregung in der Recruiting-Szene gesorgt hat, kommt von Edeka: https://www.youtube.com/watch?v=SSvauJ7v5K0

Alle Recruitingvideos aus diesem Beitrag (und noch mehr) 😉 habe ich auf meinem YouTube Kanal in einer entsprechenden Playlist gesammelt. Auch mein Video zum Thema Influencer-Recruiting ist da zu finden. Originelle Videos von BewerberInnen gibt es in einem der nächsten Blogbeiträge. Bis dahin viel Vergnügen beim Ansehen und vielleicht ist ja die eine oder andere Anregung für ein Recruitingvideo dabei?

Herzliche Grüße

Claudia

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Jahresrückblick 2017

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Jahresendspurt. Die letzten Tage im Jahr 2017 stehen meist unter dem Motto „was ist noch alles zu erledigen“, Rückblick, Punsch und Vanillekipferl. Bereits zum 3. Mal gibt es den Jahresrückblick in Form von einer „Zeitreise“ durch die deutschsprachigen HR Blogs. Los geht’s!

Digitalisiert, automatisiert, individuell – die wichtigsten HR-Trends für das Jahr 2017
beschreibt Sebastian Hollmann vom HR Strategie Blog in seinem Gastbeitrag im Jänner.

Im Februar stellt Stefan Döring auf personalblogger fest, dass Employer Branding keine HR Aufgabe ist:
Employer Branding ohne HR? – Marketing, übernehmen Sie!

Im März, genauer gesagt am Weltfrauentag, freuen wir uns über Lob von Anne Lamberts, die die Frage stellt
Personalerinnen, wo seid ihr?

Im April geht es bei Henner Knabenreich auf personalmarketing2null um Bewerbungstrojaner und gefälschte Stellenanzeigen

Internetbetrug hält Einzug ins Personalmarketing

Wie sich die Candidate Experience auf die Employee Experience auswirkt
haben wir im Mai beschrieben.

Im Juni stellt Herwig Kummer auf Personaleum die Frage:
#NewWork – die neue Arbeit! Ist die alte Arbeit denn kaputt?

Im Juli berichtet Jörg Buckmann auf seinem Blog frechmut von Storytelling im Personalmarketing der 60er Jahre
Storytelling in der Personalwerbung: seit 50 Jahren gut

Im August schreibt Eva Matheisen über das Mensch Maschine Dilemma auf wollmilchsau
Arbeiten in der Zukunft: Technologie vs Menschliche Arbeit?

Im September testet uns Jannis Tsalikis auf arbeitgebermarkenfreunde
Mach den ultimativen Test: Bist du HR Gestalter oder HR Verwalter?

Im Oktober haben wir uns mit dem Thema interne Kommunikation und HR auseinandergesetzt und gefragt
Interne Kommunikation – ein Stiefkind von HR?

Im November möchte Eva Stock von HR is not a crime wissen
Aber Grossmutter, warum gibt es denn so wenige Frauen im HR-Rampenlicht?

Passend zum Start ins neue Jahr schreibt Silke Glüsenkamp im Dezember über Routinen und wie wir aus ihnen ausbrechen können
Alles Gewohnheitssache

Es gibt zahlreiche lesenswerte HR Blogs, unser Rückblick stellt lediglich eine kleine Auswahl dar!

Frohe Feiertage und einen tollen Start ins Jahr 2018, unser Blog macht eine kurze Winterpause und ist am 12.01.2018 wieder zurück!

Herzliche Grüße

Claudia

HR & Recruiting Trends 2017

Neues Jahr, neue Trends! Der letzte Blogbeitrag im Jahr 2016 war ein Streifzug durch die deutschsprachigen HR Blogs und somit ein Überblick über die Themen, die uns letztes Jahr beschäftigt haben. Passend zum Jahresbeginn gibt es daher heute einen Überblick über die Trends im HR & Recruiting. Und wir nehmen Abschied von recruitingpraxis.

Wenn ich rückblickend ein Motto für das Jahr 2015 vergeben müsste (da ist im Februar der erste Blogbeitrag auf recruitingpraxis erschienen) wäre es wohl Candidate Experience. 2016 wäre es Digitalisierung. Und was erwartet uns 2017?

karriere.at identifiziert 5 Trends

Talent Rediscovery
Dieser Trend wurde aus dem LinkedIn 2017 Global Recruiting Trends Report übernommen, Jobnews hat diesen hier bereits sehr übersichtlich dargestellt. „Dabei handelt es sich um das Wiederfinden von Kandidaten, die als Bewerber in der Vergangenheit bereits Kontakt zum Unternehmen hatten, jedoch abgelehnt wurden oder selbst abgesagt haben. Voraussetzung für das erneute Finden geeigneter Bewerber: Ein funktionierendes Bewerbermanagement für das Screening archivierter Unterlagen.“

Mobile First
Die Möglichkeit, sich per Smartphone auch gleich zu bewerben, hat sich zwar noch nicht wirklich durchgesetzt, aber: Jobinserate und die Karrierewebsite mit Arbeitgeberinfos sollten mittlerweile per mobilem Endgerät problemlos zu lesen sein.

One-Click-Bewerbung
Interessiert sich ein Bewerber für einen Job, schickt er seinen CV per Knopfdruck an den Arbeitgeber.

Big Data
Informelle Bewerbungsprozesse, standardisierte Abläufe und neue Recruitingkanäle führen dazu, dass sich in den HR-Abteilungen riesige Datenmengen ansammeln.

Employer Branding
Dieser Trend ist gekommen, um auch 2017 zu bleiben: Employer Branding. Geht ebenfalls aus dem LinkedIn Report hervor.

Riskieren wir einen Blick über die Landesgrenze hinaus: The Employee Experience Is The Future Of Work, schreibt Jeanne Meister auf  forbes.com. und weiter: Now, as we enter 2017, the next journey for HR leaders will be to apply a consumer and a digital lens to the HR function creating an employee experience that mirrors their best customer experience. 2017 is the year to prepare for transforming HR to be agile, consumer-focused, and digital.

Recht ähnlich sieht Tom Haak vom HR Trend Institut in Amsterdam die Trends 2017 und meint Employees are expecting an experience at work.

Das Personalmagazin von Haufe kündigt die folgenden Trends an:

  • Arbeiten 4.0
  • Industrie 4.0
  • Die Cobots kommen
  • Crowdworking
  • HR Analytics
  • Agilität
  • Digital Leadership
  • Enterprise 2.0
  • HR-Startup-Szene
  • HR-Software: Hybrid Cloud
  • Flüchtlinge

und widmet sich jedem Thema recht ausführlich, die Serie wird noch bis Ende Jänner fortgesetzt.

Topthema ist und bleibt Employer Branding meint auch Jo Diercks.

Digitalisiert, automatisiert, individuell – die wichtigsten HR-Trends für das Jahr 2017 schreibt Sebastian Hollmann in seinem Gastbeitrag.

Mir persönlich geht es übrigens wie Christoph Athanas: „Es ist ziemlich müssig dies zu tun. Solange Megatrends wie Digitalisierung, Demografischer Wandel oder Demokratisierung weiter andauern, werden in der Personalszene auch weitgehend die üblichen Verdächtigen Themen als „Trend“ auftauchen.“

Letztes Jahr habe ich an dieser Stelle 5 Vorsätze gefasst und mitgeteilt. Heute schauen wir einmal, ob und welche Vorsätze ich auch in die Tat umgesetzt habe.

Vorsatz 1
Relaunch: ist umgesetzt und weil’s so schön war gibt’s ab nächster Woche gleich noch einen 😉 mehr dazu siehe Vorsatz 5.

Vorsatz 2
1 Blogbeitrag pro Woche: ist auch umgesetzt und noch immer gehen mir die Themen nicht aus. Eher die Zeit, um über alles zu bloggen was mir am HeRzen liegt.

Vorsatz 3
Gastbeiträge, Praxistests und Berichte von HR Events – erledigt!

Vorsatz 4
Ankündigungen „auflösen“, hmm ich denke hier gibt es noch ein wenig Optimierungsbedarf, ein neuer Redaktionsplan soll Abhilfe schaffen.

Vorsatz 5
Der einzige, den ich auch heuer wieder habe: weiter bloggen. Wenn auch nicht mehr unter recruitingpraxis. Weil ein Neubeginn bekanntlich auch immer ein Abschied ist, wird recruitingpraxis übersiedeln. Und ist ab nächster Woche hier zu finden.

Frei nach Charles Darwin: “Es ist nicht die stärkste Spezies die überlebt, auch nicht die intelligenteste, es ist diejenige, die sich am ehesten dem Wandel anpassen kann.”

Dieses „Motto“ möchte ich HR für 2017 mit auf den Weg geben und ich hoffe wir lesen uns weiterhin!

Herzliche Grüße
Claudia

Jahresrückblick 2016. Mein Streifzug durch HR Blogs

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Der 23. Dezember, Weihnachten ist fast da. Die ersten Abwesenheitsmeldungen von Kundinnen und Geschäftspartnern sind schon eingetrudelt. Ich habe die ersten Jahresrückblicke gelesen und gesehen. Zeit, auch hier das Jahr 2016 Revue passieren zu lassen. Hier kommt wie schon im letzten Jahr mein Streifzug durch die deutschsprachige Blogger-Szene zum Nachlesen.

Wir starten (no na) am Jahresanfang, also im Jänner. Und mit wir meine ich eigentlich Jan C. Weilbacher, der auf seinem Blog meint, Storytelling fängt beim Jobtitel an und sich von „Personalexperte mit Unternehmergeist“ oder „Empathischer Personaler mit Datenaffinität“ mehr angesprochen fühlt als von „Personalreferent“.

New Office“ ist nicht gleich „New Work“ mahnt Markus Väth im Februar.

Werden Sie Recruiting Charmeur“ rät Jorg Buckmann in seinem Gastbeitrag im März im Human Resources Manager.

Ist erlaubt, was hilft? Und hilft das überhaupt? fragt sich im April Jo Dircks über Personalwerbung mit Fleischbeschau.

Im Mai liefert uns Christoph Athanas eine pragmatische Checkliste für mehr Qualität und damit mehr Erfolg im Recruiting.

„Wir brauchen mehr Planung und Weitsicht im Recruiting“ fordert Markus K. Reif im Juni.

Schafft die Stellen ab“ meint Jana Tepe im Juli und fragt „Wer hat eigentlich entschieden, dass quasi jede Aufgabe, jeder Job, am besten in eine 40-Stunden-Vollzeitstelle passt?“

Wie man einen Instagram Business Account anlegt erfahren wir im August auf dem Blog von Wollmilchsau.

Im September meint Herwig Kummer am personaleum „Match me if you can“ und gibt einen Überblick über CulturalFitTools.

Im Oktober habe ich am Blog vom HR Summit einen Gastbeitrag geschrieben und gefragt Wann aber ist Recruiting „erfolgreich“? Gibt es so etwas wie „State of the Art Recruiting“ oder Methoden und Tools, die auf jeden Fall funktionieren?

Im November zeigt Henner Knabenreich, wie ein Schäfer mittels Twitter höchst erfolgreich recruitiert.

Über Sinn und Unsinn von Arbeitgeberrankings schreibt Stefan Scheller zum Jahresausklang im Dezember.

Vielen Dank an alle, die es schaffen mich durch ihre Blogartikel immer wieder „anzusprechen“, mir zeigen, dass es viele Menschen gibt, die sich mit HR Themen auseinandersetzen und mich auf diesem Weg durch mein Jahr 2016 begleitet haben. Natürlich waren dies noch viel mehr, aber das hat der Rückblick so an sich: man muss eine Auswahl treffen und sich entscheiden – ganz genau so wie es im Recruiting Alltag auch läuft!

Ich möchte mich heute auch bei allen bedanken, die meine Blogbeiträge lesen, in ihren eigenen Blogbeiträgen auf meine verlinken und sehr großzügig in den sozialen Netzwerken teilen. Natürlich und vor gebührt ein DANKE von ganzem Herzen allen, die mir immer wieder Impulse und Inspirationen für meine Blogartikel liefern. DANKE!

recruitingpraxis macht jetzt bis zum 13. Jänner eine Verschnaufpause und dann gibt es passend zum Jahresbeginn Neuigkeiten!

Ich wünsche frohe Feiertage und einen tollen Start ins Jahr 2017!

Herzliche Grüße
Claudia

Sommerpause

SUMMERBREAK – RECRUITINGPRAXIS erscheint im Sommer alle 2 Wochen

 

Happy Birthday # 1 recruitingpraxis

Am 02.02.2015 habe ich meinen ersten Blogbeitrag veröffentlicht Sind wir ehrlich, das war natürlich kein richtiger Blogbeitrag. Es war vielmehr eine „Geburtsanzeige“. Und es war ein Versuch.
Seither hat sich einiges geändert. Die Inhalte, das Layout, die Bilder und vor allem
gibt es eine Regelmäßigkeit: die Blogbeiträge erscheinen immer am Freitag.
Diese Woche habe ich überlegt, ob ich eine Ausnahme machen soll. Oder einen
zusätzlichen Beitrag schreibe … Und schon bin ich beim Thema „Fazit“ angelangt.
Ich schreibe nach wie vor sehr gerne, die Themen gehen mir nicht aus (dafür
habe ich mich am meisten gefürchtet) aber der zeitliche Faktor ist eben nicht
zu unterschätzen. Genug gejammert, heute ist nur Freude angesagt 🙂
Was habe ich gleich im ersten Beitrag geschrieben, warum ich mir das „antue“? „Weil es eine interessante und neue Form der Kommunikation ist. Weil ich irgendwann einmal Kommunikationswissenschaft „gelernt“ habe und mich
Medien (egal ob Print oder Online oder Sozial) grundsätzlich interessieren.
Weil ich gerne schreibe. Weil ich gerne einem Blog gefolgt wäre, der Themen rund um „Recruiting & Personalmarketing“ praxisnah, persönlich und auch mal mit einem Augenzwinkern aufgreift. Weil ich den bisher nicht gefunden habe.“
Ein Jahr später ist mein Interesse mindestens genau so groß, wenn nicht sogar noch größer. Sowohl als Bloggerin oder als Leserin. Ganz neu ist die Kommunikationsform natürlich nicht mehr, immer mehr
Unternehmen springen auch auf den Blog-Zug auf. Die meisten nach wie vor mit der Zielgruppe Konsumentinnen, noch sehr wenige mit der Zielgruppe potentielle Bewerberinnen. Und Medien sind nach wie vor eine große Leidenschaft (für irgendwas muss das Studium ja gut gewesen sein ;-). Ich lese und unterstütze (in
Form von Abos 😉 weiterhin österreichische Printmedien. Habe jetzt eine Zeitlang versucht, auf e-Paper umzusteigen, das hat sehr viele Vorteile. Für mich ist aber das beste Sonntagsfrühstück irgendwie immer auch damit verbunden, eine Zeitung zu lesen. Das macht es besonders und hebt sich vom Rest der Woche
ab. Da konsumiere ich die Nachrichten nämlich via Radio und übers Smartphone in der U-Bahn. Vom Standard gibt es eine Wochenendausgabe, von Kurier und Presse muss ich aber die Samstagsausgabe kaufen, um den Print-Stellenmarkt anzusehen. Wer sieht hier Parallelen zur Jobsuche?
Und was Social Media angeht, bin ich jetzt wieder bereit für neue Erfahrungen und Experimente. Twitter und Facebook stehen schon in den Startlöchern 😉
Und wie es sich gehört, gibt es auch ein bisschen Statistik (auch wenn das die meisten Personalistinnen ja nicht so gerne mögen) – hier die 3 meistgelesenen Blogbeiträge:
Mein Beitrag zum Thema Motivationsschreiben führt die Hitliste an. Und tatsächlich sprechen mich immer noch Leute darauf an.
Die Silbermedaille erringt das Recruitingmärchen
 Die wahre Geschichte von Anna und ihren Bemühungen, einen neuen Job zu finden, hat die Gemüter ein wenig erhitzt.
Und noch einen Stockerlplatz, ganz knapp nur auf dem dritten Platz gelandet, ist die
Nachberichterstattung der Austrian HR Web Conference im letzten Jahr.
Kurz zusammengefasst, es hilft leider nichts, die beste Recruiterin einzustellen, wenn der Rest nicht mitspielt. Bezeichnend dafür, dass Recruiting in den meisten Fällen noch immer als „eine Teilfunktion der Personalwirtschaft mit derAufgabe, die von einem Unternehmen benötigten Arbeitskräfte in qualitativer,quantitativer, zeitlicher und räumlicher Hinsicht zu beschaffen.“ und nicht als ein wesentlicher Aspekt der Unternehmenskultur angesehen wird.
Aber das ist eine andere Geschichte!
Soweit zum letzten Jahr, wie geht es weiter mit recruitingpraxis?
Fest steht, dass es auch weiterhin wöchentliche Beiträge gibt. Weitere Gastbeiträge
sind schon in Planung bzw. in Bearbeitung. Praxistests wurden bereits vereinbart
und es wird eine neue Rubrik geben nämlich „neue Wege im Recruiting“. Hilft ja
nichts immer nur zu sagen, wie es wohl nicht funktioniert. Und was sonst noch
kommt – wir werden sehen! Leider werde ich mich wohl oder übel von Blogger verabschieden müssen, in den letzten Wochen kostet die Formatierung bald mehr Zeit als die Beiträge zu schreiben 🙁 – für Hinweise dazu bin ich übrigens sehr dankbar!
Worüber möchten Sie denn gerne lesen? Gibt es Wunschthemen?
Und jetzt muss ich noch schnell danke sagen! Danke an alle, die mich aufgrund
meiner Beiträge kontaktieren, die mir Inputs und Impulse liefern und mich durch
viele viele positiven Rückmeldungen unterstützen und motivieren und an alle
meine Bloggerkolleginnen, die mich sehr oft zum Nachdenken aber mindestens genauso
oft zum Lachen bringen!
Danke und dranbleiben!
Herzliche
Grüße
Claudia

Jahresbeginn: Zeit der guten Vorsätze

Es ist wieder einmal so weit. Weihnachten ist vorüber, Silvester auch überstanden, das neue Jahr noch jung. Die guten Vorsätze sind gefasst. Irgendwo habe ich gelesen, dass man Vorsätze möglichst vielen Menschen
mitteilen soll, dann hält man sich eher dran. Was für ein Glück, über meinen Blog kann ich meine Vorsätze unzähligen Menschen mitteilen (ob die das wollen oder nicht – aber muss ja keiner weiterlesen).

Nach fast 1 Jahr bloggen (jaaa wirklich bald haben recruitingpraxis und ich Jahrestag 😉 passt es auch zeitlich ganz gut, sich ein paar Dinge vorzunehmen:
Vorsatz Nr. 1
Tatata eine Relaunch (welch Überraschung, hätte sich jetzt
sicher niemand gedacht). Wird noch ein wenig dauern aber im Jahr 2016 gibt’s ein
neues Design. Ich freu mich schon!
Vorsatz Nr. 2
Mit wenigen Ausnahmen (im Sommer zum Beispiel, wenn alle lieber schwimmen gehen) wird es auch weiterhin einen Blogbeitrag pro Woche geben. Meine ursprüngliche Sorge, ob es denn auch genügend Themen
gibt, hat sich als völlig unbegründet herausgestellt.
Vorsatz Nr. 3
Gastbeiträge, Praxistests und Berichte von HR Veranstaltungen wird es regelmäßig geben und Best Practise Beispiele werden noch ein wenig mehr in den Vordergrund gerückt. Danke für alle Hinweise zu Tools, Events und den vielen Beispielen als dem Recruitingalltag!
Vorsatz Nr. 4
Ankündigungen, die in bereits erschienen Blogbeiträgen gemacht wurden, werden umgesetzt. Und damit beginne ich jetzt sofort!
In meinem 2. Blogbeitrag habe ich angekündigt, dass ich noch darüber berichten werde, wie ich eigentlich im Recruiting gelandet bin – hier kommt die Story:
Nachdem es mit der Karriere in der Bank (selbst verschuldet, ich hätte ja können, wollte aber nicht 😉 nicht geklappt hat und der erste Job als „Sachbearbeiterin“ in einem Ministerium (ähem ich war jung und brauchte das
Geld 😉 irgendwie nicht so spannend war, habe ich mich entschieden, doch zu studieren. Publizistik sollte es sein, und das obwohl ich die Fragen „was willst du damit anfangen, für welchen Job braucht man das, willst du Journalistin werden?“ nicht beantworten konnte. Kurz habe ich überlegt eventuell Jus oder BWL zu studieren, aber der Gedanke nach einem faden Job ein fades Studium (so habe ich mir das jedenfalls vorgestellt) zu beginnen, hat mich davon abgehalten.
Erste Vorlesung „Einführung in die Kommunikationswissenschaften“, völlig überfülltes Audi Max und es fällt der Satz, den ich wohl bisher am öftesten in Bewerbungsunterlagen gelesen und bei Bewerbungsgesprächen gehört habe (Sie können gerne mitraten und Sie haben natürlich recht): „Man kann nicht nicht kommunizieren“.
Und weil man auch nicht nicht ohne Geld zu verdienen leben kann (also bei mir war das jedenfalls so), habe ich mir gleich einen Nebenjob gesucht. Jetzt kommt der Klassiker: Assistenz der Geschäftsführung! In einer
Managementberatung wo ich neben dem Studium viele Weiterbildungen besuchen durfte und mich auch weiterentwickeln konnte. Nach ca. 2 Jahren haben wir das Trainerinnenteam aufgestockt und ich war das erste Mal mit dem Thema Recruiting und Assessmentcenter (das war damals sehr in, da mussten alle durch 😉 konfrontiert.
Dann war es langsam Zeit, mir ein Thema für meine Diplomarbeit zu überlegen und ich habe meinem Betreuer mitgeteilt, dass ich gerne etwas über das (in Österreich noch eher unbekannte) Thema Personalmarketing schreiben möchte. Originalzitat: „Wir sind ja nicht auf der WU mit Marketing schreiben Sie sicher nix“. Hätte ich mich also doch für BWL entscheiden sollen oder?
Die nächste berufliche Station war dann mit dem Focus Personalentwicklung allerdings noch nicht in einer Inhousefunktion sondern auch in der Beratung. Und mein erstes Recruitinggespräch. Alleine. Unvorbereitet. Stellenbeschreibung, Interviewleitfaden, Fragetechnik? Nie davon gehört! Ist trotzdem gut gelaufen.
Weil ich die Anforderungen, Herausforderungen, das Team und die Rahmenbedingungen wirklich gut gekannt habe. Und mein damaliger Chef mir vertraut und das zugetraut hat (ok er hat mir auch keine Wahl gelassen: 5 Minuten bevor die Bewerberin gekommen ist hat er mich angerufen und gemeint: „du Claudia, ich schaff das nicht rechtzeitig, mach du das, du kannst das“.).
Und dann habe ich Feuer gefangen! Wollte in den HR Bereich wechseln. Habe Bewerbungen geschickt (ausgedruckt, in einer schönen Mappe, per Post – und sooo lange ist das jetzt auch noch nicht her).
Keine Chance. Wenn ich überhaupt Rückmeldung erhalten habe, dann diese: Sie haben
zu wenig / keine Vorerfahrung im HR Bereich. Wollen Sie nicht vielleicht in die
PR / ins Marketing? Also habe ich irgendwann resigniert. Und eine Bewerbung für
eine PR Stelle geschickt. Wurde eingeladen und gefragt, ob ich nicht statt PR Interesse
hätte an Personalmarketing. Jackpot!
Und vom Personalmarketing zum Recruiting war es dann natürlich nicht mehr „weit“!
Jetzt würde mich brennend interessieren, wie Sie im Recruiting „gelandet“ sind, ich freue mich auf zahlreiche Erzählungen!
Vorsatz Nr. 5
Sind aller guten Dinge 5? Egal! Mein letzter Vorsatz ist, dass ich weiterhin die Dinge berichte, die mir am Herzen liegen, hoffentlich die eine oder andere Anregung für Sie dabei ist und ich Sie auch mal zum Lachen
bringen. Weil Humor im Recruiting dazu gehört!
Herzliche Grüße & einen guten Start ins Jahr 2016
Claudia

Weihnachtszeit, Zeit für einen Jahresrückblick

Weihnachtszeit ist Jahresrückblickzeit. Eigentlich schaue ich ja lieber nach vorn. Oder auch mal
auf die Seite. Zurück ist meistens nicht so spannend. ABER: ich liebe
Jahresrückblicke. Sogar den im ORF. Weil es mir bewusst macht, was so alles
passiert ist, was sich getan hat in diesem Jahr. Dinge, die ich vielleicht
schon wieder vergessen habe und andere wo ich mir denke „oh das war erst heuer,
fühlt sich gar nicht so an.“ Und hier kommt mein persönlicher Jahresrückblick –
eine kleine Reise durch die letzten 12 Monate in Form meiner Jahreshitliste der
Blogbeiträge zu Recruiting & Personalmarketing von meinen lieben
Bloggerkolleginnen und –kollegen aus Österreich, Deutschland und der Schweiz.

Schenken Sie sich einen Punsch oder Glühwein ein, die Weihnachtskekse stehen vermutlich sowieso bereit,
lehnen Sie sich entspannt zurück und los geht’s – viel Vergnügen!

Im Jänner gibt Jörg Buckmann seinen Senf zur Generation Y dazu
„Also, was soll das Gedöns um diese ach so andere Generation? Manchmal ist es gar nicht so
kompliziert, wie man meint, und die Definition guter Arbeit ist recht einfach
und bodenständig“
Im Februar nimmt uns Jo Diercks mit auf eine Zeitreise zum Thema e Recruiting
„Denn es ist nicht nur ziemlich erstaunlich, wie viele ehemals vollkommen analoge Schritte der
Personalgewinnung inzwischen entweder digitalisiert sind oder maßgeblich
digital unterstützt werden, sondern es ist auch sehr spannend zu beobachten, wie diese Entwicklung unaufhaltsam
weitergeht.“
Im März fasst Robindro Ullah 10 Breakthrough Technologies 2015 für uns zusammen:
„Wenn man so über diese Errungenschaften nachdenkt, kommt man sich doch ganz schön klein in seiner HR
Welt vor. Wie weit man denken kann und was man damit alles verändern kann, ist
einfach beeindruckend. Sich so etwas zu Gemüte zu führen, hilft mir immer
wieder dabei, die Grenzen, die definitiv in meinem Kopf existieren, zu
verschieben.“
Im April schreibt Alex Mikula als Gastautor auf recruitingpraxis über den Einsatz von Bildern in
Stelleninseraten
„Warum also gibt es so wenige Stelleninserate mit Bildern? Wird hier nicht auch das passende
Publikum gesucht? Ist diese Art von Verkaufsprozess wirklich ganz anders als in
der Consumer Decision Journey?“ Richtig eingesetzte Bilder in Verbindung mit
einem guten Text bringen jedes Stelleninserat weiter.
Im Mai geht Stefan Scheller der Frage nach, ob Algorithmen Recruiter künftig ersetzen können
„Und selbst bei Stellenanzeigen werden in den seltensten Fällen für die Bewerber wirklich
aussagekräftige Kriterien genannt.“
Im Juni zeigt Henner Knabenreich mal wieder schonungslos auf, wie es mit der Candidate Experience in
der Realität aussieht
„Candidate Experience, also die Erfahrungen, die ein Bewerber an sämtlichen Punkten im Kontext seines
Bewerbungsprozesses sammelt, sollte immer positiv sein. So ein Candy Date zahlt nämlich auf die Arbeitgebermarke ein.“
Im Juli geht Christoph Athanas dem Hype um das Thema Candidate Experience nach und rät zur Coolness
„Nichtsdestotrotz werden diejenigen HR-Vertreter/innen vom Cand Ex profitieren, die im Hype cool bleiben, das Thema mit dem nötigen Weitwinkel angehen, sich der technisch-kulturellen Herausforderungen bewusst sind und sich kompetente Partner an ihre Seite holen.“
Im August erklärt Alexander Fedossov das Geschäftsmodell und die Funktionsweise von Jobsuchmaschinen
„Jobsuchmaschinen sind cool. Wenn man weiß, wie es geht.“
Im September schlägt Jan Willand win win Lösungen fürs Recruiting vor
„Bewerber aber entlarven Platitüden und fordern Tacheles. Ein durchdachtes
Angebot und eine klare Anforderung an die Bewerber – das wäre ein
Novum.“
Im Oktober erklärt Barbara Braehmer den Unterschied zwischen Recruiting und Sourcing
„Auch gute Recruiter sind und waren immer schon aktiv und denken voraus. Doch sie haben andere
Aufgaben, nützen andere Tools und Verfahren als Sourcer. Der erfolgreiche
Einsatz von Tools und Methoden hängt vom Medium und Ziel ab, aber auch vom
Können und Mindset des Anwenders. Deshalb ist es eine Tatsache, dass man heute
nicht alle Vakanzen erfolgreich alleine durch den klassischen Recruiting
Workflow besetzen kann. Aber ebenso ist es ein Fakt, dass nicht alle
Stellen erfolgreich mit Sourcing besetzt werden können.“
Im November schreibt Markus K Reif über erfolgsentscheidende Kompetenzen von Recruiterinnen
„Recruiter werden immer mehr zu kulturellen Botschaftern, die den Unternehmen dabei helfen, weniger
nach Biografie und mehr nach Potenzial und Talent zu rekrutieren.“
Im Dezember zeigt uns Henrik Zabarowski die drei größten Hebel im Recruiting – Nachahmung empfohlen
„Das absolute (und bis zu einem gewissen Grad auch völlig ausreichende) Minimum ist ein Recruiter, der Active Sourcing betreibt, sich um die „Kandidaten“ wirklich kümmert und den Fachbereich im Griff hat.“

Mit diesem Rückblick verabschiedet sich recruitingpraxis in die Weihnachtsferien, der nächste Blogbeitrag erscheint pünktlich am 08.01.2016!

 

Herzliche Grüße, frohe Feiertage und rutschen Sie gut ins nächste Jahr
Claudia