Employer Branding und Social Media – brauchen wir das wirklich? Oder: „Was soll das bringen, Facebook ist doch längst am absteigenden Ast?“ So und so ähnlich sind oft die Reaktionen auf Management- oder Geschäftsführungsebene, wenn Recruitingverantwortliche in Unternehmen um entsprechende Ressourcen anfragen bzw. diese einplanen.  

Der GABAL Impulse-Sammelband Social Media ist im Juli 2017 erschienen und eine der Autorinnen, Nadine Müller, hat ihn mir zur Verfügung gestellt. Der volle Titel lautet: 10 Impulse für optimale Social-Media-Strategien und erfolgreiches Online-Marketing*. Für Social Media-Recruiting ist nicht nur der Beitrag von Nadine interessant, in dem es konkret um Employer Branding in den Sozialen Medien geht, sondern auch einige andere Kapitel in dem Buch. Es enthält eine Kurzeinführung zu Sozialen Medien, Digitalisierung aber auch wie man grundsätzlich eine Social Media-Strategie für KMUs und kleine Unternehmen aufsetzen kann. 

Möchte ich ernsthaft und erfolgreich Social Media und Employer Branding mit Hilfe von Social Media betreiben, muss ich mich mit dem Thema in allen Facetten auseinandersetzen. Das Thema ist so umfassend, dass das Buch vielleicht ein erster Schritt sein kann. Mit nur 117 Seiten kann man es relativ bald durchlesen und da es zum Großteil sehr praxisorientierte Tipps enthält, gleich als Leitfaden verwenden. 

Interdisziplinarität ist für mich längst ein Schlüssel für erfolgreiches Recruiting. Klick um zu Tweeten Strategien aus dem Vertrieb und aus dem Marketing umzulegen und entsprechend im Recruiting anzuwenden, bringt enorme Vorteile. Genau dieses Basis Know-how liefert das Buch in einer sehr kompakten Form.  

Zum Inhalt

Nadine geht in ihrem Artikel unter anderem auf die Fragen/Punkte ein:

  • Dürfen/sollen CEOs twittern? 
  • Wo erreiche ich meine Zielgruppe? 
  • Einbeziehung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter 

Und für mich einer der wichtigsten Punkte überhaupt: Warum Employer Branding in den Sozialen Medien nicht nur für potenzielle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sondern auch für die schon bestehenden eine wichtige Funktion erfüllt. 

In weiteren Kapiteln gibt es zahlreiche Impulse zur Contenterstellung und Ideen, was man – sowohl als Recruitingverantwortliche als auch als Unternehmen – posten kann. Es werden relevante Kennzahlen vorgestellt und es gibt Tipps zum „digitalen Storytelling“. Spannend auch das Kapitel über die Personal Brand, die nach meiner Erfahrung die meisten Recruitingverantwortlichen sträflich vernachlässigen. 

Mein Fazit

Wer auf der Suche nach einer Einstiegslektüre zum Thema Social Media und/oder Online Marketing für Recruiting und Employer Branding ist, dem empfehle ich hier* reinzulesen.  

Welches Buch hat Ihnen im Zusammenhang mit Social Media-Recruiting am meisten gefallen? 

Herzliche Grüße
Claudia 

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*Werbelink/Affiliate
Transparenzhinweis: Das Buch wurde mir kostenfrei zur Verfügung gestellt, die Rezension wurde nicht entlohnt und ist völlig unabhängig.

„Sind Stelleninserate eigentlich noch sinnvoll?“ Diese Frage hat mir Blog-Leserin Katharina per Mail geschickt. Das hat mich auf die Idee gebracht, ab sofort Ihre Fragen rund um Recruiting in meinen Blogbeiträgen zu beantworten – und zwar per Video. 

Für alle, die lieber zuhören, gibt es hier auch die Audiodatei:

Spoiler: Ja, gut gemachte Stelleninserate sind nach wie vor sinnvoll! Haben Sie auch eine Frage an mich? Schreiben Sie mir! 

Herzliche Grüße
Claudia

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whatchado hilft Menschen bei der Berufsorientierung. Seit 2012 auf dem Markt gewinne ich den Eindruck, whatchado wird erwachsen. Längst sind sie dem „Wir sind vier lustige Jungs und haben eine geile Idee“-Image entwachsen und haben die Wandlung vom Start-up zu einem professionellen Unternehmen vollzogen.

Das bringt auch mit sich, dass Produkte verändert werden bzw. neue dazu kommen. Zusätzliche zu den Videos, die mittlerweile weit über die Grenzen Österreichs bekannt sind, gibt es zum Beispiel seit 2014 die whatchaskool.

2019 geht whatchado im wahrsten Sinne des Wortes neue Wege: Nicht nur, dass der amerikanische Markt nun im Fokus steht, die Plattform wird künftig für Videocontent offen sein, der nicht von whatchado produziert wurde. Ich habe den Spieß umgedreht und – wie es sich gehört – per Video sieben Fragen, angelehnt an die Fragen von whatchado, geschickt. Mitgründer Jubin Honorfar hat diese beantwortet.

Als Recruitingverantwortliche sollte ich einen Überblick über entsprechende Plattformen haben und wissen, ob es sinnvoll ist, dort vertreten zu sein. Das wichtigste Kriterium dafür stellt meine Zielgruppe dar. Diese ist auf whatchado sehr klar adressiert: Jugendliche, die sich orientieren wollen, welche Jobs es eigentlich gibt. Wenn Sie also Jobs für Lehrlinge und Berufseinsteigende haben, dann ist whatchado sicher die richtige Wahl. Ein paar Recruitingverantwortliche haben sich den sieben Fragen übrigens auch gestellt.

Bei mir steht der Februar auch ganz im Zeichen von Videos, in zwei Wochen gibt es ein paar Tipps zur Erstellung eines Recruitingvideos.

Und jetzt interessiert mich noch eines: Was ist denn das Coolste an Ihrem Job im Recruiting? 

Herzliche Grüße
Claudia 

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Recruitingpraxis ist 4 …

Zeit, dass einmal andere zu Wort kommen. Ich habe von einigen meiner „Stammleserinnen und -leser“ Glückwünsche bekommen, über die ich mich unheimlich gefreut habe. Von ganzem Herzen vielen Dank! Was bringt ein Blog, der von keinem gelesen wird. 😉

Nach 4 Jahren darf man auch einmal etwas ändern und deshalb melde ich mich heute per Video.

Bis nächste Woche,

herzliche Grüße

Claudia

 

Glückwünsche zum Geburtstag

Was macht deinen Blog für mich lesenswert:

Den Recruiting-Praxis Blog verfolge ich seit den ersten Tagen und ist für mich nicht mehr aus meiner Praxis wegzudenken, da er drei Dinge für mich vereint und zwar was spannendes (die Themen)  – was zum Spielen (Praxisbezogen und somit umsetzbar) und Schokolade (das bist du liebe Claudia).
Die Themen sind immer am Puls der Zeit, enthalten sehr viele praktische Inhalte zur Recruitingpraxis und das ganze abgerundet mit deiner persönlichen Note. Somit liest es sich nicht wie bei so vielen anderen wie ein Fachbeitrag, sondern eher wie eine nette Geschichte mit viel Mehrwert. Ich persönlich, aber auch in unserem Team, ziehen wir uns immer wieder Ideen aus deinen Beiträgen und versuchen diese in unseren Prozessen umzusetzen. Für die Zukunft des Blogs würde ich mir gerne mehr über das Thema Digitalisierung/Automatisierung wünschen und zwar in Hinsicht auf Prozesse aber auch natürlich auch auf die Veränderungen im Recruiting damit. Wie sich zukünftig Recruiting Funnels, Chatbots etc. in diesem Bereich etablieren werden.

DI Rene Rumpler, MScHR-Manager, Hirtenberger Holding GmbH

Blog-Leser wissen mehr!
Woher sonst Claudia sollte ich als Trennungsmanager sonst diese Begriffe kennen:

Active Sourcing? Candidate Experience? Candidate Persona? Facebook Karriere-Seite? Facebook & Google Ads? Neue Wege im Recruiting? Recruiting Sprint? Social Media Recruiting?

Du bist DIE Pionierin – und Dein BLOG ist für mich wie Wikipedia im Social Media Recruiting.

Hans GarstenauerHR-Trennungsmanarwww.quit-team.at

Warum Recruitingpraxis? Ganz einfach. Weil immer wieder überraschend, aus der Seele sprechend, Begeisterung auslösend und für Aha-Effekte sorgend. Das sollte man sich nicht entgehen lassen.

Iris TrinklRecruiting Lead ING-DiBa Austria

„Recruitingpraxis“ ist aus meinen HR-Alltag nicht mehr wegzudenken!
Für mich ist dein Blog deshalb so lesenswert, weil er immer wieder spannende Themen und aktuelle Trends behandelt, wertvolle Tipps für die Praxis liefert, leicht zu lesen und einfach von Herzen geschrieben ist ❤ Ich freue mich schon auf die nächsten 4 Jahre – Happy Birthday!

Mag. Nina KaufmannHR Advisor, Rituals Cosmetics Austria GmbH

Wie schön, dass Du geboren bist,
wir hätten Dich sind sehr vermisst

Jetzt wirst Du also schon 4, mein lieber Recruitingpraxis-Blog.
Du bist erst 4 und zählst bei den RecruiterInnen dennoch schon zu den ganz Großen.

Heute kann es regnen,
stürmen oder schneien, …

Egal welche neue Sau wieder durchs Recruiting-Dorf getrieben wird, oder welche Mode grad wieder gefragt ist. Bei Dir findet sich immer was dazu – kritisch, optimistisch und konstruktiv.

denn du strahlst ja selber
wie der Sonnenschein.

Auf deine sonnigen, optimistischen Beiträge ist jede Woche Verlass und erzählen auch immer wieder etwas über Dich und Deine Schreiberin.
Ihr seid beide ein Sonnenschein in der Recruiting-Familie.

Happy Birthday!

Auf noch viele gesunde, fröhliche Socialmediarecruitingblogpostjahre!!!!

Herwig KummerÖAMTC HR-Manager und selbst HR-Blogger

Alles, was über den Tellerrand schaut und Neues aufzeigt, ist eine Bereicherung fürs Leben. So ist es auch mit Recruitingpraxis!

Jubin HonarfarCo-Founder & CEO, whatchado GmbH

Sie suchen nach den neuesten Human Resources-News und Trends um im stark umkämpften Bewerbermarkt bestehen zu können? – mit Claudia Lorber Blog mit regelmäßigen Fachartikeln zum Thema Social Media Recruiting bleiben Sie up-to-date und die Personalsuche wird wieder einfacher. Ob Kurz-Workshops zum Thema Active Sourcing oder Social Media Schulung vor Ort im Unternehmen – immer kompetent, informativ und topaktuell.

Ing. Eva PutzPersonalberaterin STEINER-HITECH GmbH, Personalvermittlung/ Personalbereitstellung im High-Tech Bereich

Der Blog Recruitingpraxis beantwortet Fragen aus dem Recruiting-Alltag, erklärt „Buzzwords“, gibt viele praktische Hilfestellungen und beschreibt Tools, die bei Personalsuche und -auswahl unterstützen. Hinzu kommen Gastbeiträge, Rezensionen und Veranstaltungshinweise. Aus meiner Sicht eine äußerst gelungene Mischung, die ich weiterempfehlen kann.

Bettina GeuenichChefredakteurin , personal manager und HRM.at

„Recruitingpraxis“ lese ich gerne, da es jede Woche unkonventionelle und frische Ideen rund um das Thema Recruiting gibt, die auch für mich als Newplacementexperte oft gut Anregungen für meine Beratungsklienten beinhalten.
Gerne würde ich im Jahr 2019 auch Tipps & Tricks für den „Onboardingprozess“ für Neuzugängen in einem Team aus einem anderen Team im gleichen Unternehmen/Konzern lesen.

Dr. Edgar MüllerHead of Jobcenter, ÖBB BCC GmbH

Ralf Tometschek, Partner identifire, hat einen Videogruß geschickt: