Cat Content macht glücklich und Social Media wird zur Unterhaltung konsumiert – aber kann man Katzenbilder im Recruiting einsetzen? Und dann so, dass es auch noch unterhaltsam ist? Dieser Blogbeitrag widmet sich passend zum Weltkatzentag letzte Woche ganz dem Thema Wohlfühlcontent und dabei stelle ich auch gleich meine Lieblingsaccounts vor, die immer eine positive Wirkung erzielen – wenn auch ohne Katzen. 😉
Warnung: Diesen Beitrag besser nicht im Großraumbüro oder in öffentlichen Verkehrsmitteln lesen. Lautes Lachen kann nicht ausgeschlossen werden.

Über 60 % der Österreicherinnen und Österreicher haben 2018 Social Media für private Zwecke genutzt, 59 % haben nach Informationen gesucht. Das bildet ab, was Menschen im Internet vorrangig suchen: Informationen und Unterhaltung.

Was uns da genau unterhält, wird immer wieder untersucht. Es gibt sogar eine Studie, die sich damit beschäftigt, warum uns Katzenvideos glücklich machen. Ich bin ja mehr der Hundefan, aber ich persönlich nutze Social Media entweder um mich zu informieren, was es in Sachen Active Sourcing bzw. zum Traumberuf Recruiting Neues gibt, oder eben um mich zu unterhalten. Dafür besuche ich regelmäßig meine Lieblingsaccounts, die bei mir dasselbe auslösen wie Cat Content:

  • Auf Twitter: Twitterperlen bringt täglich eine Übersicht der 10 besten deutschsprachigen Tweets und stellt jede Woche Twitterer vor, die meist einen hervorragenden Wortwitz haben. 
  • Facebook: Egal, ob man Smoothies mag oder nicht – der Account von true fruits steht für Social Media Postings, die nicht Everybody’s -Darling sind. Beispiel: Das „f“ in Montag steht für fröhlich. #vielleichtmagmontagdichauchnicht. Ob ihre Sprüche immer politisch korrekt sind? Sicher nicht, aber ihre Texte unterscheiden sich klar von anderen am Markt und Angst zu polarisieren haben sie dabei keine – auch wenn sie dabei manchmal zu weit gehen. 
  • Instagram: Celeste stellt – in ihrer eigenen sehr speziellen Art – Fotos und Videos von Promis nach. Sie nimmt die perfekt inszenierte Instawelt auf die Schaufel und wurde so selbst zum Star. So hat sie es etwa auf das Cover der portugiesischen Ausgabe der Vogue geschafft. 
  • YouTube: Natürlich bin ich Fan der TED-Videos, dieses steht ganz oben auf meiner Fun Playlist. 
  • Außer Konkurrenz (und auf allen Social Media-Kanälen zu finden): truffls. Die Wortakrobatinnen verbinden Recruiting und Schmäh (obwohl sie aus Deutschland sind).

Außerhalb des Rankings hier auch noch Recruiting bezogener Cat Content:

Mein Fazit zum Thema Cat Content und Recruiting: Glückliche Recruiterin, glückliche Hiring Manager = glückliche Bewerber. So einfach ist das. Klick um zu Tweeten

Herzliche Grüße
Claudia
 

PS: Recruitingpraxis macht Sommerpause! In 2 Wochen gibt es einen Überblick über HR-Events und Recruiting-Weiterbildungen im 2. Halbjahr 2019 in und um Österreich. Das möchten Sie nicht verpassen? Einfach per RSS Feed und Social Media am Laufenden bleiben. Noch besser: Meinen Newsletter abonnieren, Social Media Recruiting-Insider werden und 1 x monatlich alle Beiträge (und mehr) gesammelt direkt ins Postfach erhalten – damit Recruiting wieder einfach wird.

 

Guerilla Recruiting, kreative Möglichkeiten oder neue Wege im Recruiting: Die Bezeichnungen variieren, aber geht es darum, da zu sein, wo potenzielle Bewerberinnen sind. Nachdem ich in den letzten Jahren schon ein paar Mal über innovative Recruiting-Möglichkeiten berichtet habe, gibt es heute meine persönlichen Top 5 Recruiting-Ideen exklusiv aus meinem Social Media Recruiting-Playbook (die HIMYM-Fans wissen, was ich meine 😉).

  1. Der „Ich liebe Kaffee“
    Polizistinnen lieben ja bekanntlich Kaffee und Doughnuts (da schaut wohl jemand zu viel Chicago PD 😉), daher kann man so ein Stelleninserat schon mal auf einen Kaffeebecher drucken, das dachte sich auch die Polizei und kooperierte mit einer Wiener Bäckerei (warum die das nicht für sich selbst nutzen, hat ja ein anderer Betrieb schon mal vorgemacht).
  2. „Der Pendler“
    Ich bin sehr viel mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs und diese bzw. die Verkehrsknotenpunkte kann man ganz hervorragend nutzen:
    Natürlich bietet es sich auch an, die Verkehrsmittel selbst einzusetzen: 
  3. Der „Nah an der Zielgruppe“
    Genau das haben die beiden Recruiterinnen von Böhringer Ingelheim bei unserem Kundenevent Recruiting am Fluss gemacht und sind so aufgetaucht. Über 100 Recruitingverantwortliche waren da an einem Ort versammelt:
  4. Der „Fahrzeuge aller Art“
    LKW oder Traktoren (das haben Kunden von mir gemacht, ich habe leider kein Foto) sind perfekt geeignet für „mobiles Recruiting“ (nein, nicht so wie hier gemeint 😉).
  5. „Der plakative Typ“
    Plakativ und nicht über Social Media wirbt das Haus der Barmherzigkeit mit einer neuen Kampagne und die Strabag verwendet – total naheliegend – die eigenen Bauzäune:

Sorry für die teilweise schlechte Bildqualität, aber manchmal muss es schnell gehen.  

Wer gerne mal die Perspektive wechseln möchte, kann sich meine Auflistung von originellen Bewerbungen ansehenInspiration für Recruiting-Videos gibt es hier und hier. 

Recruiting findet am besten dort statt, wo die Zielgruppe ist. Klick um zu TweetenWas ist Ihnen schon mal an Guerilla Recruiting aufgefallen? Immer her mit Ihren Fotos! 

Herzliche Grüße
Claudia 

PS: In 2 Wochen gibt es meine ganz persönlichen Lieblingsaccounts auf diversen Social Media-Kanälen (die nicht unbedingt mit Recruiting zu tun haben). Das möchten Sie nicht verpassen? Einfach per RSS Feed und Social Media am Laufenden bleiben. Noch besser: Meinen Newsletter abonnieren, Social Media Recruiting-Insider werden und 1 x monatlich alle Beiträge (und mehr) gesammelt direkt ins Postfach erhalten – damit Recruiting wieder einfach wird.